Maßnahmen im Kreißsaal

  • Kineto-Kardiotokographie (CTG mit Aufzeichnungen der kindlichen Bewegungen). Hiermit werden die kindliche Herztätigkeit, die Wehentätigkeit sowie Bewegungsmuster registriert.
  • Telemetrie: Aufzeichnung der kindlichen Herztöne über einen Mini-Sender, so dass Sie sich trotz Überwachung im Kreißsaal bewegen können.
  • Wehen-Belastungstest in Form einer Medikamentengabe in die Vene, aber vor allem auch in Form eines Kniebeugen-Belastungstests und einer Nasenspray-Gabe von Oxytocin. Dies dient dem Ausschluss einer verminderten Leistung des Mutterkuchens bei Risikoschwangerschaften oder deutlicher Überschreitung des Geburtstermins.
  • Versuch der externen Wendung bei fortbestehender Beckenendlage (Steißlagen) und Durchführung spontaner Beckenendlagenentbindungen bei normalen Bedingungen (bitte Kontaktaufnahme gegen 2 Wochen vor Terrmin).
  • Ambulante und stationäre Betreuung von Risikoschwangerschaften, am liebsten in Kooperation mit Ihrer betreuenden Frauenärztin / Ihrem betreuenden Frauenarzt (z.B. bei Frühgeburtsbestrebungen, Schwangerschaftsbedingten Erkrankungen [z.Bsp.: starke Wassereinlagerung, Bluthochdruck, verstärkte Eiweißausscheidung über die Nieren], Zwillingsschwangerschaft, Schwangeren mit Blutzuckerprobleme....).