Vortrag: Mittwoch, 26.07.2017, 15 Uhr - „Wie ticken Wohngemeinschaften für Menschen mit Unterstützungsbedarf Angehöriger“

Geesthacht, 24. Juli 2017

Um nicht alleine zu wohnen, gibt es die Möglichkeit gemeinschaftlich in einer Wohngemeinschaft mit anderen Gleichgesinnten zu leben. Sie wohnen dort in ihren eigenen vier Wänden und dies entspricht genau den Wünschen vieler älterer Menschen. Um ihren Alltag auch bei Unterstützungsbedarf selbstbestimmt zu leben, braucht es in unterschiedlichen Momenten Menschen, die unterstützen und begleiten. Das können Familienmitglieder oder Freunde sein, ehemalige Nachbarn oder …?
In der Regel wird von den Mieterinnen und Mietern der Wohngemeinschaft ein Dienstleister, das sind ambulante Betreuungs- und/oder Pflegedienste, beauftragt, bestimmte Aufgaben zu erbringen. Das kann bis zu einer 24stündigen Präsenz gehen, vor allem bei Mieterinnen und Mietern mit einer Demenz. Die Verantwortung bleibt in der Mieterschaft, die ihr Hausrecht ausübt. Alle anderen Personen, die eine Wohngemeinschaft begleiten und besuchen, sind Gäste. Damit diese geteilte Verantwortung gut gelingen kann, braucht es gewisse Spielregeln. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen finden sich im Selbstbestimmungsstärkungsgesetz und in der Pflegeversicherung wieder. Auch spielen bauliche Aspekte eine Rolle.
Damit ein Alltag selbstverantwortlich und in Normalität gelebt werden kann, werden in der Informationsveranstaltung die Spielregeln angesprochen und können diskutiert werden.