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Darmkrebs verhindern - Darmkrebs behandeln Patientenforum

Geesthacht, 18. März 2011

Heute weiß jeder wie wichtig Vorsorgeuntersuchungen sind. So kann Krebs häufig an der Entstehung gehindert, zumindest aber frühzeitig bekämpft werden. Das gilt besonders für Darmkrebs. „Wer sich auf sein Glück verlässt und sich die Untersuchung zur Früherkennung spart, kann dies – um es deutlich zu sagen – mit seinem Leben bezahlen. Erst beim Auftreten von Beschwerden im Verdauungstrakt zum Arzt zu gehen, reicht definitiv nicht aus. Wenn sich die ersten Symptome bemerkbar machen, ist der Darmkrebs häufig bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Das macht den Krebs so tückisch. Auch wer sich gesund ernährt und zudem eine familiäre Häufung dieser Tumorerkrankung ausschließen kann, sollte auf eine rechtzeitige Vorsorgeuntersuchung nicht verzichten.“, sagt der Sprecher des Darmzentrums und Ärztliche Direktor des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht, Dr. Frank Templin. Das 2009 gegründete Zentrum ist ein Zusammenschluss von Fachärzten verschiedener Disziplinen, um für den Patienten bei der Diagnose Darmkrebs die beste Behandlungsstrategie festzulegen und umzusetzen. Neben dem Johanniter-Krankenhaus und der in den Räumen der Klinik befindlichen Gemeinschaftspraxis am Runden Berge sind das Integrative Gesundheitszentrum Boizenburg sowie die Praxis für Pathologie und die Abteilung für Strahlentherapie des Klinikums Lüneburg beteiligt. Eine maximale Heilungschance ist das Ziel: Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Pathologen legen deshalb in einer Tumorkonferenz für jeden Patienten die individuell bestmögliche Behandlung fest.

 

Das Darmzentrum lädt jetzt zu einem Patientenforum ein, das sich auch an vermeintlich Gesunde richtet. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 30. März 2011, im Vortragssaal des Johanniter-Krankenhauses statt. Beginn ist um 18 Uhr. Wie Darmkrebs erkannt wird und wie wichtig die Darmspiegelung zur Vorsorge ist, erläutern die Referenten des Darmzentrums. Weitere Themen sind die chirurgische Entfernung des Tumors sowie eine anschließende Strahlen- und Chemotherapie.

 

Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern und Frauen das zweithäufigste Krebsleiden, an der mehr als sechs Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens erkranken. Bei rechtzeitiger Entfernung der Polypen oder Entfernung eines Darmtumors im Frühstadium ist eine Heilung möglich. Werden entartete Darmpolypen mangels Vorsorgeuntersuchung nicht rechtzeitig erkannt und damit Operation und Chemotherapie erforderlich, beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate in Abhängig vom Stadium, in dem der Tumor entdeckt wurde, 40 bis 60 %. Nach Ablauf von 5 Jahren lebt also nur noch etwa die Hälfte der Erkrankten.

 

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