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Das Bauchaortenaneurysma (BAA) – eine lebensbedrohliche Erkrankung, Patientenforum

Geesthacht, 27. April 2011

Am BAA- Screeningtag, Samstag, den 7. Mai 2011, informieren Kliniken bundesweit über das Bauchaortenaneurysma. Angesprochen fühlen sollten sich vor allem Männer ab dem 60. Lebensjahr, die rauchen, unter Bluthochdruck oder zu hohen Cholesterinwerten leiden. Unter einem Bauchaortenaneurysma versteht man eine Erweiterung der Bauchschlagader. Platzt die im Bereich des Aneurysmas geschwächte Gefäßwand, droht innerhalb kurzer Zeit inneres Verbluten. Sechs von hundert Männern in diesem Alter haben eine krankhafte Erweiterung dieser Hauptschlagader; bei einem von hundert Untersuchten ist eine umgehende Behandlung lebensnotwendig. Aber auch ältere Frauen können davon betroffen sein.

 

Was aber ist der Hintergrund für das Screening-Angebot? Viele Bauchaortenaneurysmen werden nicht rechtzeitig bemerkt. Festgestellt wird ein Bauchaortenaneurysma meist bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauches als sogenannter Zufallsbefund. Rechtzeitig entdeckt, kann das Aneurysma durch einen chirurgischen Eingriff erfolgreich behandelt werden.

 

Das Johanniter-Krankenhaus Geesthacht bietet dieses Jahr von 10:00 bis 12:00 Uhr eine kostenlose Ultraschalluntersuchung für Männer und Frauen ab 60 Jahren an. Den Gefäßchirurginnen Stephanie Dick und Inga Geller sowie dem Internisten und Angiologen Dr. Thomas Gaetke stehen zu diesem Zweck zwei Untersuchungsräume zur Verfügung. Jeweils einer der Ärzte steht für zusätzliche Informationen und Beratung bereit.

 

Im Anschluss stellt die Gefäßchirurgin Stephanie Dick im Vortragssaal der Klinik die Diagnose und Behandlung des Bauchaortenaneurysmas vor.

 

Das Darmzentrum lädt jetzt zu einem Patientenforum ein, das sich auch an vermeintlich Gesunde richtet. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 30. März 2011, im Vortragssaal des Johanniter-Krankenhauses statt. Beginn ist um 18 Uhr. Wie Darmkrebs erkannt wird und wie wichtig die Darmspiegelung zur Vorsorge ist, erläutern die Referenten des Darmzentrums. Weitere Themen sind die chirurgische Entfernung des Tumors sowie eine anschließende Strahlen- und Chemotherapie.

 

Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern und Frauen das zweithäufigste Krebsleiden, an der mehr als sechs Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens erkranken. Bei rechtzeitiger Entfernung der Polypen oder Entfernung eines Darmtumors im Frühstadium ist eine Heilung möglich. Werden entartete Darmpolypen mangels Vorsorgeuntersuchung nicht rechtzeitig erkannt und damit Operation und Chemotherapie erforderlich, beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate in Abhängig vom Stadium, in dem der Tumor entdeckt wurde, 40 bis 60 %. Nach Ablauf von 5 Jahren lebt also nur noch etwa die Hälfte der Erkrankten.

 

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