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Herz unter Druck - Individuelle Beratung bei Bluthochdruck

Telefonaktion des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht

Geesthacht, 03. November 2011

v.l.n.r.: Priv.-Doz. Dr. Markus Meier, Prof.Dr. Ralf Koester, Prof.Dr.Wolfram Kupper

Mehr als ein Drittel der Frauen und der Männer im Alter zwischen 40 und 79 Jahren haben ihn: Bluthochdruck. Nach international anerkannter Definition liegt er ab einem Druck von 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) vor. Ein Blutdruck in dieser Höhe bereitet zunächst keine Beschwerden. Unbehandelt schädigt er aber die Gesundheit. Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen und der Verschluss der Beingefäße gehören zu den häufigsten Folgen der schleichenden Erkrankung.

 

„Bluthochdruck ist aber kein Schicksal, in das man sich fügen muss. Wer die Initiative ergreift, gewinnt. Fast 80 Prozent aller Bluthochdruck-Erkrankungen könnten durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden. Medikamente gegen hohen Blutdruck sind auch besser als ihr Ruf. Man muss für jeden Patienten nur das für ihn richtige Präparat finden“, sagt Prof. Dr. Ralf Köster, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht. „Nicht umsonst gibt es viele verschiedene Medikamente gegen Bluthochdruck. Jeder Mensch reagiert anders auf die Wirkstoffe. Hier ist beim behandelnden Arzt nicht nur Erfahrung, sondern auch eine gewisse Beharrlichkeit gefragt. Patient und Arzt sollten im Dialog eine maßgeschneiderte Therapie festlegen, die dann zu optimalen Ergebnissen führt“, so Köster.

 

Mit einer gemeinsamen Telefonaktion beteiligen sich Prof. Dr. Köster und Prof. Dr. Wolfram Kupper – beide Internisten und Kardiologen – vom Johanniter-Krankenhaus gemeinsam mit Priv.-Doz. Dr. Markus Meier – Internist und Nephrologe aus dem Nierenzentrum im Johanniter-Krankenhaus an den Herzwochen der Deutschen Herzstiftung. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, in einer Aufklärungskampagne auf die Gefahren des Bluthochdrucks und die Wichtigkeit einer Blutdruckmessung zu informieren. Eine regelmäßige Blutdruckmessung sollte ab dem 40. Lebensjahr einmal pro Jahr und ab dem 50. Lebensjahr alle sechs Monate beim Hausarzt erfolgen. Wie sich eine Änderung des Lebensstils auf den Blutdruck auswirken kann, welche Bedeutung das Kochsalz beim Hochdruck hat und welche Nebenwirkungen von blutdrucksenkenden Medikamenten ausgehen, beschäftigt viele Patienten. Diese und alle weiteren Fragen zum Thema beantworten die Professoren Köster und Kupper sowie Priv.-Doz. Dr. Meier am Montag, den 14. November 2011, in der Zeit von 14 bis 20 Uhr unter 04152 / 179 201.

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