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Krampfadern – mehr als ein Schönheitsfehler

Geesthacht, 25. Oktober 2010

Krampfadern – mehr als ein Schönheitsfehler
Das Bauchaortenaneurysma –  eine lebensbedrohliche Erkrankung


Am diesjährigen "Gefäßtag" Samstag, den 30. Oktober 2010 informieren Kliniken bundesweit Patientinnen und Patienten sowie andere Interessenten über Gefäßerkrankungen. Das Johanniter-Krankenhaus Geesthacht bietet dieses Jahr zwei interessante Vorträge zum Thema an.

Um 11 Uhr stellt die Gefäßchirurgin Stephanie Dick die Diagnose und Behandlung des Bauchaortenaneurysmas vor. Die Aorta ist die größte Arterie des menschlichen Körpers, diese kann sich insbesondere im Alter durch Arterienverkalkung erweitern. Ab einem Durchmesser von fünf Zentimeter besteht die Gefahr, dass die Aorta reißt. Es handelt sich dann um ein lebensbedrohliches Krankheitsbild, welches ohne Behandlung zum inneren Verbluten führt. Medizinhistorisch ist gesichert, dass Thomas Mann und Albert Einstein im gleichen Jahr an einem geplatzten Bauchaortenaneurysma verstorben sind. Die Diagnose kann heute schmerzfrei durch eine Ultraschalluntersuchung gestellt werden. Neben Risikopatienten sollten sich Menschen ab dem 60. Lebensjahr untersuchen lassen. Ist die Aorta erweitert, wird eine weitere Behandlung in einer gefäßchirurgischen Abteilung empfohlen.

Um 11.30 Uhr stellt Stephanie Dick ihre neue Kollegin, Oberärztin Inga Geller, vor. Sie ist ebenfalls Gefäßchirurgin und verstärkt personell den gefäßchirurgischen Schwerpunkt der Klinik. Inga Geller erläutert in ihrem anschließenden Vortrag alle wichtigen Aspekte zum Krampfaderleiden vor. Krampfadern sind nicht nur ein „Schönheitsfehler“ sondern können ohne Behandlung zu einem „offenen Bein“ führen.

Kompressionsstrümpfe sind eine Behandlungsmöglichkeit beim Krampfaderleiden. Die orthopädischen Werkstätten Werber stellen diese aus und informieren über die medizinische Wirksamkeit, die durchaus mit einer modischen Optik zu vereinbaren ist.

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