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Warum heißt der Kreißsaal eigentlich Kreißsaal? Tag der offenen Tür in der Frauenklinik am Samstag, 6. November 2010, 11 bis 16 Uhr (Kopie 1)

Geesthacht, 01. November 2010

Manche Experten geben der Wirtschaftkrise auch hierfür die Schuld. Fakt ist, dass die Geburtenrate in Deutschland weiter sinkt. Umso erfreulicher ist die Entwicklung bei der Frauenklinik in Geesthacht. Chefarzt Dr. Klaus von Oertzen: „Wir liegen entgegen dem bundesweiten Trend auf Vorjahresniveau“. Die Frauenklinik ist über die Region hinaus bekannt und beliebt. Auch in diesem Jahr kann jeder ergründen, warum das so ist. Der Tag der offenen Tür bietet einen Blick hinter die Kulissen. Schon im Kreißsaal gibt es für alle viel zu sehen. Die leitende Hebamme Sandra Dahlmann: „Gerade werdende Eltern profitieren von einem solchen Rundgang. Wir Hebammen können vor Ort erklären, was etwa der Vorteil bei einer Wassergeburt ist oder warum der Gebärhocker eine so praktische Geburtsposition ermöglicht.“

Der Oberarzt der Frauenklinik, Dr. Martin Neuß, gibt einen ganz besonderen Einblick: 3D-Ultraschall für Schwangere mit „Foto“ vom Nachwuchs. Fotos von Kleinkindern fertigt die Fotografin Melanie Jenkel vom Fotostudio first moment.

Die Diagnose „Krebs“ steht in der Frauenheilkunde nicht nur in vielen Fällen am Anfang einer medikamentösen oder operativen Therapie, sondern stellt häufig zugleich den Ausgangspunkt einer psychischen Extremsituation für die betroffene Frau dar. Hier setzt die neu konzipierte Maltherapie der Frauenklinik an. „In der Maltherapie können Patientinnen ihre Erfahrungen, Gefühle und Gedanken darstellen. Dieser Ausdruck ihrer inneren Bilder wirkt wie ein Spiegel; die Patientinnen erkennen ihre bewussten und unbewussten Empfindungen“, erläutert Okke Carstens. Zum weiteren Angebot für Krebspatientinnen gehört eine individuelle Beratungen durch Friseur und Handwerksmeister Michael Bollmann zu Perücken nach erfolgter Chemotherapie. Die Firma Polytech präsentiert Dessous und Bademoden. Die Fachklinik für onkologische Rehabilitation Lehmrade, die sich insbesondere der Betreuung von Patientinnen nach einer Brustkrebsoperation annimmt, informiert über ihr Leistungsspektrum. Die Selbsthilfegruppe FAKT, geleitet von Dr. Melita Mucha, stellt sich vor und bietet ihre Unterstützung an.

In fünf Vorträgen werden spezielle Themen aufgegriffen: Die Leitende Oberärztin Dr. Ulrike Müller erläutert die Behandlung von Beckenboden- und Blasenschwäche bei der Frau (10 Uhr), Chefarzt Dr. Klaus von Oertzen stellt die Erfolge bei der Früherkennung von Brustkrebs dar (11 Uhr), Dr. Thurid Rathke berichtet über die Früherkennung und Impfung bei Feigwarzenviruserkrankungen (13 Uhr), Kinderkrankenschwester Susanne Flügge informiert über Stilltechniken (13:30 Uhr) und Dr. von Oertzen gibt eine Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust (14 Uhr).

Auch für die Unterhaltung der Kleinen ist gesorgt. Es stehen Kinderschminken und passend zur Vorweihnachtszeit das Basteln von Nikolausstiefel auf dem Programm. In der Geschwisterschulung lernen die Kinder an Babypuppen, wie Neugeborene gefüttert, gewickelt, getragen und gebadet werden. Gerne können hierzu auch die eigenen Puppen mitgebracht werden.

Echte Schnäppchen warten auf dem Babywäsche-Flohmarkt. Erholung vor dem Heimweg bietet dann das Café vor der Wochenstation.

Ach ja, warum der Kreißsaal Kreißsaal heißt, erzählen Ihnen dann die Hebammen selber…

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