Aktionstag der Gefäßmedizin am 6. Mai im Johanniter-Krankenhaus

Stendal , 06. Mai 2017

Gefahr im Bauch mittels Ultraschall erkennen

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal am bundesweiten Aktionstag der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin zur Erkennung des Baucharortenanoryismas. Am Sonnabend, 6. Mai 2017, von 9 bis 12 Uhr wird Besuchern demonstriert, wie ihre Hauptschlagader im Bauch mittels Ultraschall auf Unregelmäßigkeiten geprüft werden kann. Denn mittels Ultraschall kann ein Aneurysma frühzeitig erkannt werden kann, um vorbeugende Maßnahmen ergreifen zu können.

Patienten haben an diesem Tag selbstverständlich die Möglichkeit, gefäßmedizinische Fragen zu stellen. In Vorträgen erfahren sie mehr über die „Zeitbombe im Bauch“. Denn ein Aortenaneurysma kann eine lebensgefährliche Blutung verursachen. Albert Einstein und Thomas Mann starben an einem geplatzten Bauchaortenaneurysma. „Die Gefahr im Bauch wird meist nur zufällig entdeckt. Vorsorgeuntersuchungen sind deshalb dringend empfohlen. Insbesondere die Risikogruppe von Männern ab 65 Jahren, die Raucher sind, sollten sich angesprochen fühlen“, so Ralf Koch, Sektionsleiter Gefäßchirurgie am Johanniter-Krankenhaus. Erste Informationen sind am Aktionstag zu bekommen.

Aufgrund des zu erwartenden Andrangs nutzt das Team um Ralf Koch in diesem Jahr die Räume der Johanniter-Versorgungszentren in der Stendaler Bahnhofsstraße 24. Die Konferenzräume der Frauen- und Kinderklinik werden für Vorträge zum Thema genutzt. Gebeten wird um vorherige Anmeldung im Sekretariat der Gefäßmedizin – Dienstag,2.5. bis Freitag, 5.5.2017 in der Zeit von 7 bis 13 Uhr. Tel. 03931-66-1199 oder – 1185.

Gefäßmediziner Ralf Koch informiert mit seinem Team über die „Zeitbombe im Bauch“, das Baucharortenanoryisma. Foto: C. Klupsch