Bester wissenschaftlicher Vortrag

Stendal, 13. Juni 2018

Ärztin des Johanniter-Krankenhauses ausgezeichnet

Foto: Manuela Huß und Prof. Jörg Fahlke schauen gemeinsam in die Forschungsergebnisse. Foto: C. Klupsch

Foto: Manuela Huß und Prof. Jörg Fahlke schauen gemeinsam in die Forschungsergebnisse. Foto: C. Klupsch

Großer Erfolg für Manuela Huß, Fachärztin für Viszeralchirurgie im Johanniter-Krankenhaus. Beim Kongress der Mitteldeutschen Chirurgen mit 600 Teilnehmern in Leipzig wurde ihr Referat als „bester wissenschaftlicher Vortrag“ prämiert. In ihrem Beitrag hatte sie erste Ergebnisse ihrer Dissertation vorgestellt, „Das hat mich natürlich sehr gefreut und für die weitere Forschung motiviert“, so die Medizinerin, die seit 2008 an der Stendaler Klinik arbeitet.

In ihrer Doktorarbeit befasst sich Manuela Huß mit einem abgestuften Konzept zur Operation von Patienten mit fortgeschrittener Magenkrebsstufe. „Es handelt sich um eine Gemeinschaftsarbeit mit der Universitätsklinik Magdeburg und des dortigen An-Instituts für Qualitätssicherung in der operativen Medizin“, erläutert Prof. Jörg Fahlke, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Johanniter-Krankenhauses. „Für unsere Patienten in der Region bedeutet die Arbeit von Manuela Huß, dass sie nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt werden.“ Es werde ausbalanciert, wie radikal bzw. schonend bei Operationen vorgegangen werden müsse. Ziel sei stets, trotz des zur Heilung von der Tumorerkrankung oftmals notwendigen radikalen chirurgischen Eingriffs die Lebensqualität der Betroffenen bestmöglich zu erhalten bzw. wieder zu erhöhen.

Für ihre Dissertation wertet Manuela Huß die Daten von 6.200 Patienten mit Magenkarzinom aus, davon sind 5.000 operiert worden. In diesem Jahr will sie ihre Arbeit fertigstellen.