Darmkrebszentrum des Johanniter-Krankenhauses Genthin-Stendal bestätigt hohe Qualität

Stendal, 12. August 2016

Freuen sich über das wieder erworbene Gütesiegel: Franz Caesar, Geschäftsführer des Johanniter-Krankenhauses (von links), Peter Habermann, Ärztlicher Koordinator, Garbriela Hönow, Dokumentation, PD Dr. Martin Mohren, Chefarzt Hämatologie/Onkologie, Prof. Jörg Fahlke, Leiter des Darmkrebszentrums, Dr. Ahmed Negm, Chefarzt Gastroenterologie und Marcel Werner, Qualitätsbeauftragter des Krankenhauses. Foto: C. Klupsch

Dem Darmkrebszentrum Hansestadt Stendal des Johanniter-Krankenhauses ist seine hohe Qualität in der Behandlung von Patienten mit bösartigen Darmerkrankungen bestätigt worden. 2012 wurde es erstmals durch Experten von OnkoZert, der Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft, ausgezeichnet. Nun wurde ihm das Siegel „Zertifiziertes Darmkrebszentrum“ erneut verliehen.

Prof. Jög Fahlke, Leiter des Darmkrebszentrums, freut sich gemeinsam mit seinem Team. „Für uns ist das eine hohe Anerkennung für unsere Arbeit.“ Denn die deutsche Krebsgesellschaft habe strenge Kriterien bei der Behandlng, Früherkennung und Vorsorge von Darmkrebs, die die Stendaler Einrichtung nachweislich und ausgezeichnet erfülle.

Im Darmkrebszentrum behandeln Spezialisten nach neuesten Standards. „Dabei ist die Kooperation zwischen den Fachdisziplinen ernorm wichtig“, so Prof. Fahlke. Der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie arbeitet im Team des Darmkrebszentrums eng mit den Chefärzten von Hämatologie/Onkologie, Gastroenterologie, Innerer Medizin, Radiologie und Radioonkologie zusammen. „Mit individuellen Therapiekonzepten, die u.a. in wöchtlichlichen Tumorkonferenzen besprochen werden, können wir Betroffenen besser helfen“, so Prof. Fahlke. Dem Zentrumsnetzwerk gehören niedergelassene Ärzte, die Praxis für Pathologie Stendal und die Institute für Humangenetik der Universität Magdeburg und der TU Dresden an.

Mehr als 80 Patienten behandelt das Darmkrebszentrum Hansestadt Stendal jährlich. Prof. Fahlke: „Ziel aller Beteiligten ist es, den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen und dabei das diagnostische und therapeutische Vorgehen mit Patienten und Angehörigen abzustimmen. Die Behandlungspläne berücksichtigen aktuelle Leitlinien und neue wissenschaftliche Erkenntnisse.“