Girlsday im Johanniter-Krankenhaus

Stendal, 28. April 2016

Besichtigung des Schockraumes der Notfallaufnahme. Pflegeberater Stephan Bruchmüller freut sich über wissbegierige Besucherinnen.

Er war eine reine Mädchensache, der diesjährige Girls- und Boys-Day im Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal. 19 Schülerinnen konnten bei Rundgängen, Gesprächen, Vorträgen und praktischen Einsätzen Einblicke in den Pflegeberuf und in den Klinikalltag gewinnen. Jede Menge Informationen über die Ausbildung in der Pflege nahmen sie selbstverständlich auch mit. „Wir hatten wissbegierige Besucherinnen, die den Tag bei uns gut genutzt haben“, so Praxisanleiterin Doreen Kubitza.

In voller Dienstbekleidung und über Hygienevorschriften im Krankenhaus bestens belehrt, begaben sich die Schülerinnen in unterschiedlichste Bereiche, etwa in den Raum der Strahlentherapie, in den Schockraum der Notfallaufnahme und in das Herzkatheterlabor.

 

 

Die Teilnehmerinnen des Girlsdays im Johanniter-Krankenhaus mit Doreen Kubitza und Stephan Bruchmüller. Fotos: C. Klupsch

Sodann ging es auf die Stationen. Jede der Schülerinnen war einer Krankenschwester oder einem –pfleger zugeteilt, der ihnen Tätigkeitsbereiche im Pflegeberuf zeigte – so etwa die Prüfung von Vitalfunktionen wie Blutdruck und Temperatur über das Anlegen von Verbänden bis zum Bettenbeziehen. Die Schülerinnen halfen zum Beispiel dabei, für die Patienten Kaffee und Essen auszuteilen.

„Für unser Krankenhaus ist wichtig, junge Leute für den Pflegeberuf zu interessieren. Dafür sind solche Tage bestens geeignet. Wir freuen uns über die rege Beteiligung, vor allem auch über das Interesse an der Ausbildung und über Praktikumsanfragen der Teilnehmer“, so Doreen Kubitza.