„Große berufliche Zukunftschancen“

Genthin, 05. September 2016

33 neue Gesundheits- und Krankenpflegeschüler begannen ihre Ausbildung

Die neue Klasse der Krankenpflegeschule, die KR 16/19. Foto: Krankenpflegeschule

Bereits seit 1947 werden an der Pflegeschule des Johanniter-Krankenhauses Genthin-Stendal junge Leute ausgebildet. Rund 4.000 haben seitdem ihren Abschluss hier gemacht. Am 1. September begannen 33 neue Gesundheits- und Krankenpflegeschüler ihre Ausbildung. Die jungen Leute stammen überwiegend aus den Regionen Altmark und Jerichower Land.

„Für unser Krankenhaus nimmt die Ausbildung einen besonderen Stellenwert ein, formen wir doch hier unsere jungen nachkommenden Fachkräfte“, so Geschäftsführer Franz Caesar.  In der betriebseigenen Krankenpflegeschule würden beste Unterrichtsbedingungen herrschen. Während der praktischen Ausbildung seien die jungen Menschen voll in die Stationsteams integriert und erhielten Unterstützung und Wertschätzung. „Ihr Abschluss ist staatlich anerkannt. Ihnen eröffnen sich große berufliche Zukunftschancen.“

„Ich freue mich auf meine neue Klasse“, so Kursleiterin Dina Maurer. Sie weiß aus Erfahrung, dass sich die jungen Leute nicht nur Wissen aneignen, sondern während ihrer Ausbildung auch an persönlicher Reife gewinnen. Die Klasse KR 16/19 wird drei Jahre lang in sich abwechselnden Praxis- und Theorieblöcken lernen. Die Schüler bekommen eine fundierte Ausbildung in den Grundlagen der Pflege, der Medizin und Pflegewissenschaften. Sie absolvieren in dieser Zeit 2.500 Ausbildungsstunden in der Praxis etwa in Innerer Medizin, Geriatrie, Neurologie, Psychiatrie und Chirurgie. Sie gehen in ihren Praxisblöcken direkt auf die Stationen des Johanniter-Krankenhauses in Genthin und Stendal. Sie lernen Bereiche des  Diakoniekrankenhauses Seehausen, des Fachklinikums Uchtspringe und des Fachkrankenhauses Jerichow kennen, mit denen Kooperationen bestehen. Ebenso kommen die Schülerinnen und Schüler in Pflegeeinrichtungen zum Einsatz.

Die Ausbildung an der Pflegeschule verbindet Professionalität mit christlichen Werten; zusätzlicher Unterricht wird in den Fächern Christliche Berufsethik, Diakonie und Christliche Anthropologie gegeben. Nach bestandener staatlich anerkannter Prüfung in den praktischen und theoretischen Teilen erlangen die Schülerinnen und Schüler den Abschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger, eine geschützte Berufsbezeichnung.