Hygieneaktionstag im Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal

Stendal, 31. März 2016

Die Bluebox legte die Benetzungslücken bei der Händedesinfektion frei. Fotos: C. Klupsch

Rund 160 Mitarbeiter des Johanniter-Krankenhauses Genthin-Stendal nahmen in dieser Woche am Hygieneaktionstag der Klinik teil.  An verschiedenen Ständen erhielten sie Informationen über Keime, über ihre Übertragbarkeit und wie man für „saubere Hände“ sorgt. In einer Bluebox konnte jeder seine „Schwachstellen“ erkennen. An einem Dummy konnten Mitarbeiter Infusionsnadeln stechen und dabei prüfen, ob sie alle Hygienevorschriften sicher einhalten.

Hintergrund: Seit Jahren beteiligt sich das Johanniter-Krankenhaus an der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufenen internationalen „Aktion  Saubere Hände“, die Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene in medizinischen Einrichtungen unterstützt. Wichtigster Ansatz: sorgfältige Händedesinfektion. Das Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal ist zudem im Hygienenetzwerk Sachsen-Anhalt zertifiziert.

An einem Dummy konnten Mitarbeiter Infusionsnadeln stechen und dabei prüfen, ob sie alle Hygienevorschriften sicher einhalten. Foto: C. Klupsch

Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, während eines Workshops Kenntnisse zu gewinnen bzw. aufzufrischen. Denn zur konsequenten Hygienepolitik des Johanniter-Krankenhauses Genthin-Stendal gehört, Mitarbeiter kontinuierlich zu schulen und die Qualität der Hygienestandards fortwährend zu überprüfen.

Das Johanniter-Krankenhaus hat große und messbare Erfolge in der Eindämmung von Infektionen erzielt. Die Zahl der am gefährlichen Hospitalkeim MRSA erkrankten Patienten ging von 60 im Jahr 2012 auf 50 im vergangenen Jahr zurück. „Die meisten Patienten bringen den Keim ins Krankenhaus mit. Hygiene und Händedesinfektion sind deshalb das A und O“, so Ines Konschake, Hygienefachfachkraft am Johanniter-Krankenhaus. Patienten und Besucher seien aufgefordert, die Händedesinfektionsspender, von denen es im Hause insgesamt 1.600 gibt, zu nutzen.