Innere Medizin im Genthiner Johanniter-Krankenhaus erhält große Aufwertung

Genthin, 11. April 2016

Intensivieren die Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern Genthin und Stendal: PD Dr. Michael Gross (links) und PD Dr. Till Höfs. Foto: C. Klupsch

Die Innere Medizin am Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal erhält eine große Aufwertung. „Die Klinik, die in den Bereichen Diabetologie, Kardiologie und Gastroenterologie eine ausgeprägte fachärztliche Kompetenz vorhält, wird zukünftig die Zusammenarbeit mit den Kardiologen aus Stendal intensivieren“, so Chefarzt Dr. Till Höfs.

Die Kooperation zwischen beiden Standorten ermöglichte bisher bereits, dass an Diabetes erkrankte Stendaler Patienten zur Behandlung nach Genthin geschickt werden konnten. Neu ist nun, dass Kardiologen aus Stendal nach Genthin kommen und hier ihre Expertise einbringen. Vor Ort in der Genthiner Klinik, in der ohnehin gute Bedingungen zur Betreuung herzkranker Patienten bestehen, sollen nun Patienten mit Herzrhythmusstörungen bestimmten Untersuchungen unterzogen werden können. Für Herzschrittmacher-Operationen ist jetzt kein Weg nach Stendal mehr notwendig. Patienten können vor Ort, in Genthin operiert werden.

Seit Anfang des Jahres ist das neue Kardiologen-Team unter Chefarzt PD Dr. Christian Gross, der aus leitender Position in der Charité nach Stendal wechselte, dabei, ein „Herz- und Gefäßzentrum" und ein „Herzrhythmus-Zentrum“ aufzubauen. Auch in Genthin wollen sich die Kardiologen engagieren, finden sie doch hier eine sehr gute Infrastruktur vor. „Den Patienten aus Genthin und Umgebung unterbreiten wir ein attraktives Angebot“, so Dr. Gross. Weitere Vorteile: Ergebnisse von Voruntersuchungen, wie Röntgen und Laborbefunde, würden im Hause unter dem Johanniter-Dach vorliegen. Notwendige Verlegungen von Stendal nach Genthin und umgekehrt seien gut zu organisieren.