Investition für die Allerkleinsten

Stendal, 13. August 2016

Dr. Hans-Peter Sperling freut sich über die Neuinvestition – ein Transportinkubator für Frühchen und kranke Neugeborene. Foto: C. Klupsch

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Johanniter-Krankenhauses steht ab sofort ein neuer Transportinkubator für den Einsatz bereit. „Mit ihm können Frühchen und kranke Neugeborene aus Kliniken der gesamten Altmark zur Behandlung zu uns als Schwerpunktversorger geholt werden“, so Chefarzt Dr. Hans-Peter Sperling.

63.000 Euro hat das Krankenhaus in den neuen Transportinkubator investiert. Er ersetzt das Vorläufergerät, das solide und zuverlässig fast 30 Jahre lang im Einsatz war, nun aber seine Dienste getan hat. Mit dem neuen transportablen, hochmodernen Brutkasten werden die Kleinen sehr schonend transportiert. Ein Gurtsystem bietet unterwegs höchste Sicherheit – sowohl im Rettungswagen als auch im Hubschrauber. Monitore überwachen die Vitalfunktionen, ein Beatmungsgerät und Infusionspumpen sind integriert, durch eine sensible Wärmesteuerung wird der mobile Brutkasten für die Kleinen zu einem „warmen Häuschen“.

Mindestens einmal im Monat kommt das neue Gerät zum Einsatz. „Wir holen Kinder nicht nur etwa aus Gardelegen und Salzwedel ab“, erläutert Dr. Sperling. „Kinder mit schweren Herzfehlern oder extremer Frühgeburtlichkeit verlegen wir zur Intensivbehandlung in die Unikliniken Magdeburg, Leipzig und Hannover oder in die Charité.