Kulturförderpreis der Hansestadt Stendal für "Theas Reise"

Gemeinsames Projekt von Johanniter GmbH und Johanniter-Krankenhaus ausgezeichnet

Große Überraschung für das gemeinsam von Johanniter-GmbH und Johanniter-Krankenhaus initiierte Projekt "Theas Reise". Es erhielt den Kulturförderpreis der Hansestadt Stendal.

Seit 14 Jahren werden in Stendal besondere kulturelle Leistungen mit Preisen geehrt. Ziel ist es, Projekte und Initiativen in Musik, Publizistik, Literatur, in Bildender Kunst und Denkmalpflege zu würdigen.

Von 20 Vorschlägen wurden vier bei der Kulturpreis-Wahl 2017 ausgezeichnet, darunter "Theas Reise". Ein großer Erfolg, insbesondere für die Schüler des Kurses KR 16/19 der Krankenpflegeschule, die sich im Projekt intensiv mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Religionen Christentum, Islam und Judentum befassten und gemeinsam mit einer Theaterpädagogin vom Theater der Altmark die Theaterszene "Theas Reise" erarbeiteten.

Am Projekt beteiligte sich der Christlich-muslimische Gesprächskreis des Krankenhauses.

Ergebnisse von "Theas Reise" waren bei Auftritten beim Reformationsfest in Wittenberg, im Theater der Altmark und in Heilbronn zu erleben.

In "Theas Reise" begegnet das Mädchen Thea drei Freunden - einer Jüdin, einer Christin und einem Moslem. Sie diskutieren lebhaft gesellschaftliche und religiöse Themen, Thea stellt kritische Fragen, äußert jugendlich-aufmüpfige Ansichten, fordert ihre Gesprächspartner heraus. "Thea erkennt nach und nach, dass man trotz unterschiedlicher Religionen miteinander befreundet sein kann", heißt es in der Laudatio von Robert Grzywotz.

Allen Beteiligten von "Theas Reise" sei noch einmal Dank gesagt. Und: Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Der Kurs KR 16/19 nach seinem Auftritt im Johanniter-Haus Heilbronn.