Medizinischer Mittwoch: Patientenforum zur Blasenschwäche

Stendal, 11. Juni 2018

Anlässlich der Weltkontinenzwoche informieren Experten des Johanniter-Krankenhauses

Dr. Alexander Albrecht informiert über die Behandlung der Prostatavergrößerung mit Wasserdampf. Weitere Themen der Experten sind unter anderem Blasenschwäche und Stuhlinkontinenz. Foto: C. Klupsch

Dr. Alexander Albrecht informiert über die Behandlung der Prostatavergrößerung mit Wasserdampf. Weitere Themen der Experten sind unter anderem Blasenschwäche und Stuhlinkontinenz. Foto: C. Klupsch

„Blasenschwäche – Was kann man tun?“ ist der Titel eines Patientenforums am Mittwoch, 20. Juni 2018, 15 bis 17 Uhr im Senioren- und Betreuungszentrum „Am Schwanenteich“ in Stendal. Experten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums des Johanniter-Krankenhauses laden zu Vorträgen rund um das Thema Harn-/Stuhlinkontinenz ein. Die Veranstaltung ist in die internationale „Weltkontinenzwoche“ eingebettet.

Gynäkologin Dr. Beate Koberstein nimmt sich des Themas Blasenschwäche an. Urologe Dr. Alexander Albrecht informiert über die Behandlung der Prostatavergrößerung mit Wasserdampf. Über Stuhlinkontinenz referiert Chirurg Dr. Daniel Bocinec. Einblicke in physiotherapeutische Ansätze gibt Physiotherapeutin Annette van Lengen, während Arzthelferin Anja Strube einen Überblick über Hilfsmittel bei Inkontinenz gibt. Kinderärztin Dr. Larissa Neumann unternimmt in ihrem Vortrag einen Ausflug in die Historie der Harninkontinenz. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, mit den Experten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums des Johanniter-Krankenhauses Genthin-Stendal ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.

Hintergrund: Zwischen sechs und acht Millionen Menschen in Deutschland leben mit Kontinenzstörungen. Symptome können unabhängig vom Alter bei Frauen und Männern auftreten. Leider ist noch nicht bekannt genug, dass Inkontinenz gut behandelbar ist. Deshalb initiiert die Internationale Kontinenz Gesellschaft die „Weltkontinenzwoche“, an der sich die Deutsche Kontinenz Gesellschaft beteiligt. Während dieser Aktionswoche werden in ganz Deutschland Aufklärungsveranstaltungen für Patienten angeboten.