Neue Ausstellung in der Frauenklinik

Stendal , 04. November 2016

Junge Künstlerinnen beeindrucken mit ihren Grafiken

Patientinnen, Personal und Besucher der Frauenklinik erfreuen sich an der neuen Bilderausstellung auf dem Flur der gynäkologischen Station. Sie ist die dritte Exposition als Ergebnis der Kooperation zwischen Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal und der Musik- und Kunstschule. Zunächst hatten Jugendliche aus dem Malkurs von Franziska Peker „Sonnenblumen“ ausgestellt, dann präsentierten Bewohner der Borghardt Stiftung ihre Bilder, nun hat die Grafik-Gruppe von Kursleiterin Dagmar Stolzenhain ihre Ausstellung eröffnet.

Die jungen Künstlerinnen Magdalena Oelze, Johanna Neumann, Annabel Hinz, Susanne Anzer und Lucy Chmielewski treffen sich bereits zehn Jahre lang wöchentlich in der Musik- und Kunstschule. Sie verbindet der Spaß am Malen und Zeichnen, sie haben ihre Leidenschaft für Grafik-Technik entdeckt. Jetzt stehen die Schülerinnen kurz vor dem Abitur, manche von ihnen erwägt, ein Kunststudium zu beginnen. Zunächst freuen sie sich, Patienten und Besucher der Frauenklinik auf ihr Können aufmerksam zu machen. „Wir freuen uns, dass die Bilder unseren Flur verschönern. Wenn hier Patientinnen nach Operationen wieder laufen üben, umgeben sie diese schönen Kunstwerke“, lobt Oberärztin Dr. Beate Koberstein.

Jedes Mädchen hat die Grafik-Technik individuell für sich genutzt und seine Vorstellungen umgesetzt. So kamen Werke zustande, die sich etwa an den geometrischen Figuren der 20-er Jahre-Kunst orientieren, die sich bei  Kopfstudien durch  hawaiianische Körperbemalung inspiriert sind oder als Druckvorlage die Formen zerknitteter Seidentücher nutzen. Auch einige „Ausreißer“ innerhalb der Grafik-Ausstellung sind zu sehen, so etwa eigene Interpretationen von Franz Marcs blauen Pferden oder Rembrandts „Die Anatomie des Dr.Tulp“. 

Dr. Beate Koberstein (links) eröffnete die Grafik-Ausstellung gemeinsam mit drei Mädchen der Gruppe, zu der Magdalena Oelze, Johanna Neumann, Annabel Hinz, Susanne Anzer und Lucy Chmielewski gehören. Foto: C. Klupsch

Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal
Claudia Klupsch
Öffentlichkeitsarbeit
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