Neue FSJ-ler im Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal

Stendal , 07. September 2016

Für Patienten und Pflegepersonal Gold wert

Die neuen FSJ-ler im Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal übten sich an ihrem ersten Tag in grundlegenden Handgriffen, so etwa im Bettenreinigen. Praxisanleiterin Doreen Kubitza (ganz links) gibt wertvolle Hinweise. Foto: C. Klupsch

17 junge Leute, vornehmlich aus Stendal und Umgebung, begannen jetzt offiziell ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal. Sie kommen künftig auf den zehn Stationen des Stendaler sowie am Genthiner Standort in der Gesundheits- und Krankenpflege zum Einsatz. Das FSJ ermöglicht ihnen, Praxiswissen für eine mögliche Ausbildung im Gesundheitswesen zu erlangen.

Für das Johanniter-Krankenhaus sind die engagierten  jungen Leute Gold wert. Sie unterstützen das Pflegepersonal in der grundpflegerischen Versorgung der Patienten. Sie helfen etwa beim Waschen, bei der Vorbereitung und beim Austeilen der Mahlzeiten und sie begleiten Patienten innerhalb des Hauses zur Diagnostik und Therapie.

Gleich an ihrem ersten Tag, bevor die neuen FSJ-ler auf die Stationen gingen, zeigten ihnen Praxisanleiterin Doreen Kubitza und Pflegeberater Stephan Bruchmüller grundlegende Handgriffe, etwa in Bettenreinigung und – beziehen sowie den Umgang mit Rollstuhlpatienten und die Versorgung von Inkontinenz-Betroffenen. Über die strengen Hygienevorschriften wurden die neuen FSJ-ler umfassend unterrichtet.

Jessika Thamm als Stendal ist 17 und hat ihren Sekundarschulabschluss in der Tasche. „Ich will sehen, ob eine Ausbildung in der Krankenpflege etwas für mich ist. Am besten kann ich das in der Praxis.“ Bei Julian Heuchert, ebenfalls aus Stendal, verhält es sich ähnlich. Der 25-Jährige hat sein Studium an der Hochschule abgebrochen und möchte jetzt seinen Horizont erweitern und ergründen, ob er im medizinischen Bereich seine Zukunft sehen kann.

Ein Jahr dauert das FSJ. Fünf einwöchige Theorieseminare runden einen grundlegenden Einblick in das Berufsleben am Krankenhaus ab.