Optimale Versorgung von Patienten mit Gefäßerkrankungen

Stendal, 31. Mai 2018

Optimale Versorgung von Patienten mit Gefäßerkrankungen

Foto: PD Dr. Michael Gross informiert Patientin Dagmar Nowoitnick über Behandlungsschritte. Foto: C. Klupsch

Foto: PD Dr. Michael Gross informiert Patientin Dagmar Nowoitnick über Behandlungsschritte. Foto: C. Klupsch

 

Kooperation gut angelaufen

Seit April läuft die Kooperation von Johanniter-Krankenhaus und Medizinischer Hochschule Brandenburg auf dem Gebiet der Gefäßerkrankungen. Die länderübergreifende Zusammenarbeit bündelt technische Ausstattung und Fachkompetenz beider Kliniken zum Wohle betroffener Patienten. Unter einer gemeinsamen Hotline (Tel. 0800-329 2010) kann direkt Kontakt aufgenommen werden. 
Auch Dagmar Nowoitnick aus Stendal nutzte den schnellen Draht und wird nun optimal behandelt. „Das Prozedere ist unkompliziert und ich bekam sofort ärztliche Beratung.“ Mit ihr sind es weitere 25 Patienten aus der Altmark und aus Brandenburg, die über die Hotline ins Netzwerk kamen.
Ziel der Initiative ist es, die Versorgungssituation in beiden Regionen deutlich zu verbessern und Fachkräfte in der Fläche beiderseitig zu nutzen. Lange auf Termine zu warten, soll passé sein. Denn zum Beispiel die Behandlung von Durchblutungsstörungen muss sofort eingeleitet werden, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.
Die Patienten profitieren sowohl von der Expertise der Stendaler Spezialisten für Gefäßerkrankungen aus den Bereichen Angiologie, Gefäßchirurgie, Radiologie und Diabetologie als auch von der Kooperation mit Brandenburg. Gemeinsame Konferenzen, Beratung der Ärzteteams nach Austausch von Bildern und Befunden sowie etwa die gegenseitige Unterstützung bei schwierigen Eingriffen sind Gegenstand der Kooperation.