Richtkrone auf den Neubau Haus D gesetzt

Stendal, 15. Mai 2018

Der Neubau Haus D hat seine Richtkrone bekommen

Blick auf den Neubau

Aufzug der Richtkrone.

Führung einen künftigen Flur entlang. Links und rechts entstehen Patientenzimmer. Fotos: C. Klupsch

 

Am 4. Mai wurde die feierliche Zeremonie von Polier Frank Junghans vorgenommen und im Rahmen eines Mitarbeiterfestes gefeiert.

Der vorgesehene Termin für die Fertigstellung steht: Ende 2019, Inbetriebnahme Anfang 2020. „Für uns ist das Krankenhaus mehr als nur ein Klotz aus Beton“, so Geschäftsführer Franz Caesar. „Als Krankenhaus müssen wir uns dem Wettbewerb stellen. Mit dem Neubau ist ein Stück Zukunftssicherheit gewährleistet.“ Franz Caesar wie auch Kurator Curt von Goßler dankten den Architekten, Ingenieuren und Handwerkern und nicht zuletzt den Projektleitern Constanze Dulich und Stefan Pooch für ihr Engagement. Der Kurator gab seiner Freude Ausdruck,

dass mit Fertigstellung von Haus D das Johanniter-Krankenhaus von Grund auf neu erbaut worden, die schrittweise Modernisierung seit der Wende erfolgt sei. Kommendator Martin von Gehren freute sich über den Baufortschritt. „Im März 2019 haben wir ein Treffen der wichtigsten Ordensvertreter in Stendal. Ihnen wollen wir ein schon halbwegs perfektes Gebäude zeigen.“

Bauleiter Rolf Josef Binninger führte die Mitarbeiter über die Baustelle und erklärte die künftige Aufteilung:

  • Ebene 0: Funktionsdiagnostik
  • Ebene 1: Intensivstation, Intermediate Care
  • Ebene 2: Frauenklinik, Wochenstation, Kinderintensivstation (Die Kinderklinik befindet sich dann in der jetzigen ITS.)
  • Ebene 3: Innere Medizin
  • Ebene 4: Innere Medizin
  • Ebene 5: Lüftungszentrale

In einem Interview informierte Bauleiter Ralf Josef Binninger über den Baufortschritt am Haus D und über nächste Schritte bis zur Fertigstellung.

Wie weit sind die Bauarbeiten bisher vorangekommen?

Ralf Josef Binninger: Wir liegen gut im Ablaufplan. Der Rohbau der Firma Kögel, der die tragende Konstruktion, die Außenwände sowie Decken und Wände umfasst, steht unmittelbar vor der Fertigstellung.

Was war bis zum jetzigen Stand das Schwierigste, außer im Winter Wind und Wetter zu trotzen?

Sehr arbeitsintensiv war zu Beginn die Bohrpfahl-Gründung, als Bohrpfähle 12 Meter im Bereich vor Haus A in die Erde gebohrt und vergossen werden mussten. Mit diesen Pfählen werden die Lasten von Haus A abgelenkt. Schwierig war auch die Lastenverteilung des Neubaus über der bestehenden Technikzentrale auf Ebene Minus 1 (im Kellergeschoss). Doch alles war am Ende gut zu bewältigen.

Was passiert im Moment?

Die Aufzugsbauer sind am Werk, um die inneren Fahrstühle, den Motor und die Dachdecke einzubauen und Führungsschienen in den vier Schächten anzulegen

Was folgt in den nächsten Monaten?

Der Bau ist vor dem Innenausbau sozusagen ein „hohler Vogel“. Im Ausbauabschnitt 1 ab 25. Juni stehen Dachdecker, Innenputz, Estrich, Trockenbauwände und Außenfenster auf dem Programm. Hiernach erfolgt ab September diesen Jahres der Einbau der gesamten Technik und Leitungsführung, zum Beispiel Lüftungskanäle, Kabeltrassen, Med-Gas-Leitungen. Ab Mitte 2019 erfolgt mit Ausbauabschnitt 2 die technische Gebäudeausrüstung, Fußboden und Malerarbeiten sowie die Einrichtung der medizinischen Geräte.