Spendenscheck-Übergabe im Johanniter-Krankenhaus

Trafen sich zur Spendenübergabe: Chefarzt Prof. Jörg Fahlke (von links), Projektleiterin Janine Jänisch, JS Lasertechnik-Geschäftsführer Jens Schumacher und Psychologin Sabine Runge. Foto: C. Klupsch

JS Lasertechnik unterstützt die psychologische Betreuung krebskranker Patienten

Das Stendaler Unternehmen JS Lasertechnik unterstützt mit einer großzügigen Spende das Programm des Johanniter-Krankenhauses Genthin-Stendal "Hilfe in der Hilflosigkeit", das sich krebskranker Menschen annimmt. Geschäftsführer Jens Schumacher übergab einen Scheck in Höhe von 3.040 Euro an Professor Jörg Fahlke, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Darmkrebszentrums und an Projektleiterin Janine Jänisch.

Bei der Feier des zehnjährigen Jubiläums von JS Lasertechnik wurden die Gäste aus lokalen und regionalen Unternehmen gebeten, auf Blumen und Geschenke zu verzichten und statt dessen für das Projekt des Krankenhauses zu spenden. 35 Unternehmen kamen der Bitte nach. Die so zusammengekommene Summe leistet einen erheblichen Beitrag dafür, das Projekt bis Ende 2018 weiter finanziell abzusichern.

"Wir freuen uns, die Arbeit der Psychologinnen des Krankenhauses zu unterstützen. Sie beraten von Krebs betroffene Menschen in ihrer seelischen Not", so Jens Schumacher. Professor Jörg Fahlke zeigt sich dankbar. "Ohne das Engagement hiesiger Unternehmen wäre das Projekt nicht aufrecht zu erhalten."

Im Zweierteam der Psychologinnen wird eine von beiden, Diplom-Rehabilitationspsychologin Sabine Runge, ausschließlich aus Spenden finanziert. Neben der stationären Behandlung im Krankenhaus ist es mit der spendenfinanzierten Stelle möglich, Betroffene zusätzlich ambulant in den verschiedensten Situationen der Erkrankung zu begleiten und bei der Krankheits- und Alltagsbewältigung zu unterstützen. Auch den nächsten Angehörigen der Krebskranken, etwa Ehepartnern und Kindern, wird geholfen, mit der schwierigen Situation umzugehen. "Wir helfen aus der Schocksituation nach der Diagnose Krebs, zeigen Betroffenen und ihren Angehörigen auf, welche Wege jetzt möglich sind", so Janine Jänisch. Sabine Runge ist ausschließlich im Rahmen ambulanter Gespräche tätig.