„Theas Reise“ beim Interprofessionellen Gesundheitskongress vorgestellt

Stendal, 08. Mai 2018

Projekt des Johanniter-Krankenhauses sorgte erneut für Furore

Die Lehrerinnen Dina Maurer (von links), Silvia Hinze und die Auszubildenden Vanessa Gommlich, Paula Schimmel, Bajram Saitovic und Markus Krull berichteten von „Theas Reise“. Fotos: Krankenpflegeschule

Die Lehrerinnen Dina Maurer (von links), Silvia Hinze und die Auszubildenden Vanessa Gommlich, Paula Schimmel, Bajram Saitovic und Markus Krull berichteten von „Theas Reise“. Fotos: Krankenpflegeschule

Zwei Klassen der Krankenpflegeschule vertraten Johanniter-Krankenhauses beim Interprofessionellen Gesundheitskongress in Dresden.

Zwei Klassen der Krankenpflegeschule vertraten Johanniter-Krankenhauses beim Interprofessionellen Gesundheitskongress in Dresden.

Erneut sorgte das Theaterprojekt „Theas Reise“ des Johanniter-Krankenhauses für Furore. Beim Interprofessionellen Gesundheitskongress in Dresden stellten Lehrerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule das Projekt vor mehreren hundert Teilnehmern vor und ernteten Respekt und Anerkennung. Das Projekt „Theas Reise“ – Theaterstück und interreligiöser Dialog“ war anlässlich des Reformationsfestes in Wittenberg im vergangenen Jahr initiiert worden. Es befasste sich mit unterschiedlichen Religionen und Kulturen und warb für Verständnis füreinander und für ein friedliches Zusammenleben miteinander. Krankenpflegeschüler des Kurses 16/19 traten mit dem Theaterstück in Wittenberg, Stendal und Heilbronn auf. Ärzte, Schwestern und Seelsorger des interreligiösen Dialogkreises am Krankenhaus unterstützten die jungen Leute inhaltlich und organisierten zugleich Diskussionen zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Religionen.In "Theas Reise" begegnet das Mädchen Thea drei Freunden - einer Jüdin, einer Christin und einem Moslem. Sie diskutieren lebhaft gesellschaftliche und religiöse Themen, Thea stellt kritische Fragen, äußert jugendlich-aufmüpfige Ansichten, fordert ihre Gesprächspartner heraus. Thea erkennt, dass man trotz unterschiedlicher Religionen miteinander befreundet sein kann.Beim Kongress, an dem Schüler und Lehrer von Krankenpflegeschulen aus ganz Deutschland teilnahmen, berichteten die Lehrerinnen Dina Maurer und Silvia Hinze sowie die Auszubildenden Vanessa Gommlich, Paula Schimmel, Bajram Saitovic und Markus Krull von Idee, Konzept und Durchführung des Projektes. Die Schüler des Kurses 16/19 stammen selbst aus unterschiedlichen Kulturen, gehören unterschiedlichen Religionen an oder sind nichtgläubig. Die Referenten stellten dem Auditorium dar, wie in der Arbeit am Projekt ein besseres Miteinander entstand, das Verständnis füreinander wuchs und sich der Zusammenhalt im Klassenverband festigte. Das Projekt wurde mit dem Kulturförderpreis der Hansestadt Stendal und dem Förderpreis der Johanniter-Stiftung ausgezeichnet.Die Schüler, die im gesamten Klassenverband und gemeinsam mit Schülern des ersten Ausbildungsjahres nach Dresden gekommen waren, vertraten das Johanniter-Krankenhaus beim Kongress bestens. An ihrem Informationsstand erfuhren die Besucher mehr über Schule und Johanniter-Krankenhaus.