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Screening-Tag "Bauchaortenaneurysma" am 21. Mai im Johanniter-Krankenhaus Stendal

Informationen zur Hauptschlagader im Bauch

Das Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal beteiligt sich am bundesweiten Screening-Tag "Bauchaortenaneurysma" der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin. Am Sonnabend, 21. Mai 2016, in der Zeit von 9 bis 13 Uhr steht für Besucher zunächst die Möglichkeit einer Ultraschalluntersuchung (Screening) im Mittelpunkt. In Vorträgen, die um 9.30 und 11.30 Uhr beginnen, informiert Ralf Koch, Sektionsleiter Gefäßmedizin, zusammen mit seinem Team über Diagnostik und Therapie.

Eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader (Aneurysma) tritt am häufigsten im Bauch auf; deshalb ist von Bauchaortenaneurysma die Rede. Meist sind Männer betroffen. Ein Aneurysma kann eine lebensbedrohliche innere Blutung verursachen. Albert Einstein und Thomas Mann starben an einem geplatzten Bauchaortenaneurysma. Heutzutage lässt ein einfaches schmerzloses Ultraschall-Screening (Vorsorgeuntersuchung) ein Aneurysma frühzeitig erkennen, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

In der 4. Ebene des Stendaler Johanniter-Krankenhauses in der Wendstraße 31 (gegenüber der gefäßchirurgischen Station 5) stehen je drei Räume mit je einem Ultraschallgerät für die Besucher zur Verfügung. Informationsmaterialien liegen bereit, man kann mit Ärzten ins Gespräch kommen und sich bei den Vorträgen Wissen über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten des Bauchaortenaneurysmas aneignen.