Darmkrebszentrum Hansestadt Stendal

Willkommen auf den Seiten des Darmkrebszentrums Hansstadt Stendal am Johanniter-Krankenhaus Stendal

Darmkrebs ist mittlerweile für beide Geschlechter die zweithäufigste Krebserkrankung. Darüber hinaus ist er sowohl für Frauen als auch für Männer die zweithäufigste Krebstodesursache.

Das individuelle Risiko, im Lauf des Lebens an einem Kolonkarzinom zu erkranken, beträgt etwa 6 %. Nur durch eine chirurgische Therapie in frühen Tumorstadien ist eine definitive Heilung möglich. Kann eine kurative Resektion durchgeführt werden, beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate derzeit bei Männer 52 % und bei Frauen 55 % (Krebsregister 2004), in frühen Tumorstadien bei beiden Geschlechtern bis zu 90%.

Eine nachweisliche Verbesserung der Prognose beim Kolonkarzinom wurde im letzten Jahrzehnt nicht durch bessere chirurgische Verfahren erreicht, sondern durch eine konsequente multimodale Therapie in interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Der Einsatz multimodaler Therapiekonzepte kann sowohl unter kurativer als auch unter palliativer Intention erfolgen. Durch Zusammenarbeit von Experten verschiedener Fachdisziplinen und verschiedener Therapieentitäten lassen sich individuell für den jeweiligen Patienten und seiner Krankheitssituation optimale Behandlungsergebnisse erzielen. Mögliche Komponenten multimodaler Therapiekonzepte sind neben den chirurgischen Techniken der Einsatz der Strahlentherapie, der Einsatz einer zytostatischen Chemotherapie und der Einsatz lokaler thermoablativer Verfahren.

In der Hand eines aufeinander eingespielten Expertenteams unseres Darmkrebszentrums werden individuell die benötigten Therapieoptionen beraten und koordiniert. So werden beste Voraussetzungen für eine effektive aber zugleich auch möglichst wenig belastende Therapie geschaffen, mit dem Ziel den besten Heilungserfolg für die uns anvertrauten Patienten zu schaffen.

 

 

Ihr Ansprechpartner Leiter Darmkrebszentrum Prof. Dr. med. J. Fahlke

Wendstr. 31
39576 Hansestadt Stendal