EndoProthetikZentrum - EPZ

Die Klinik für Orthopädie am Johanniter-Krankenhaus Stendal mit dem EndoProthetikZentrum Stendal versteht sich als orthopädische Klinik mit großem endoprothetischem Schwerpunkt. Der Chefarzt der Klinik ist gleichzeitig Leiter des EndoProthetikZentrums und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Weiterentwicklung und dem Einbau eines technischen Gelenkersatzes.

Auslöser hierfür war die langjährige Tätigkeit als Assistenzarzt und deren Fortsetzung als leitender Oberarzt der für die zementfreie Prothesenversorgung der Bevölkerung und Entwicklung von Operationstechniken hoch spezialisierten Orthopädie des Allgemeinen Krankenhauses in Barmbek in Hamburg. Ausgehend von wissenschaftlichen Entwicklungen zum Design von Prothesenmodellen in erster Linie für Hüft- und Kniegelenke, aber genauso für Schultern, Sprunggelenke, Ellenbogen- und Fingergelenke konnte der Chefarzt die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und das hohe technische Know How des Potheseneinbaus in die neugegründete Orthopädie des Johanniter-Krankenhauses Stendal im Jahre 1998 in die Region einbringen.

So wurden seit der Gründung der Abteilung im Juli 1998 weit über 6000 Hüft- und Kniegelenke, fast 500 Wechseloperationen von Implantaten und mehrere 100 Prothesen anderer Gelenke, insbesondere Schultern, Sprunggelenke, Ellenbogen sowie zahlreiche Fingergelenke mit großem Erfolg implantiert. Der größte Teil dieser Prothesen funktioniert bei unseren Patienten bis zum heutigen Tage einwandfrei. Die Zahl der notwendig gewordenen Wechsel liegt weit unter dem europaweiten Durchschnitt, worauf wir besonders stolz sind.

Die Entscheidung zum Ersatz eines durch Verschleiß oder Unfall zerstörten Gelenkes fällt nicht leichtfertig, sondern es wird während der Vorbereitung in unserer orthopädischen Ambulanz (dem orthopädischen MVZ) in individueller Absprache über die Entscheidung zur Notwendigkeit der Endoprothesenoperation auch der Termin und an sich und auch die Auswahl des Implantates für jeden einzelnen Patienten getroffen. Bei einer anzunehmenden Haltbarkeit der Implantate von 25 Jahren und länger wird für viele die Entscheidung für den jeweiligen Gelenkersatz einmal im Leben anstehen. Bei jüngeren Patienten sind die Verhältnisse möglicherweise anders. Die körperliche Belastung im Beruf, auch in der Freizeit, fordert unter Umständen der Prothese deutlich mehr ab. Diesem begegnet man einerseits durch hochfeste Verschleißpaarungen, andererseits aber auch durch Prothesen, die in ihrem Einwachsverhalten und in ihrer Dimensionierung im Knochen so bemessen sind, dass ein Wechsel zu gegebener Zeit ohne aufwendige Zerstörungen möglich werden kann. Dabei greifen wir nur auf Materialien zurück, von denen wir wissen, dass sie nicht nur im Simulator, sondern auch in der klinischen Anwendung in anderen Zentren komplikationsarm und zuverlässig funktioniert haben.

Operationstermine verabreden wir mit Ihnen nach Wunsch. Mancher hat es eilig, die quälenden Beschwerden loszuwerden, andere müssen zunächst ihre familiären Umstände oder ihre Belastung am Arbeitsplatz klären und die notwendige Zeit der Erholung nach der Endoprothesenimplantation einplanen. Dafür besprechen wir bereits zum Zeitpunkt der Operationsplanung mit Ihnen Termin und weitere Vorgehensweise, Rehabilitationswünsche und zu erwartende postoperative Belastbarkeit.

Umfangreiches Informationsmaterial steht zur Mitnahme bereit, sprechen Sie uns in jedem Fall auf Ihre individuellen Gegebenheiten an.

Ihr Ansprechpartner Leiter EPZ- Dr. med. A. Benthien

Wendstr. 31
39576 Hansestadt Stendal