Psychosomatik

Krebs und Seele

Eine Krebserkrankung bedeutet eine erhebliche psychische Belastung für die Patientin/den Patienten sowie die Angehörigen. Belastungsfaktoren sind zum einen die Diagnose selber und die damit verbundenen Fragen nach Überlebenschance und Lebensqualität. Aber auch unser Gesundheitssystem, die Institution Krankenhaus sowie die diagnostischen und therapeutischen Verfahren sind häufig verunsichernd und ängstigend.

Krebspatienten machen zudem manchmal die Erfahrung, dass Partner, Angehörige, Freunde oder Kollegen sich zurückziehen oder sich schlecht auf das Thema Krebserkrankung einlassen können. Emotionale und soziale Unterstützung werden jedoch gerade in der Krankheitssituation dringend gebraucht. Die Krebserkrankung „kratzt“ am Selbstwertgefühl.
Patienten haben häufig das Gefühl, Vertrauen in den eigenen Körper verloren zu haben. Sie erleben evtl. einen Verlust von Kontrolle und machen die Erfahrung, dass sie aufgrund langfristiger oder vorübergehender Leistungseinschränkungen den eigenen Ansprüchen oder denen anderer nicht gerecht werden können.

Manche haben nicht gelernt, „nein“ zu sagen oder vernünftige Grenzen zu setzen, so dass sie sich ständig überfordern. Manche Patienten haben das Gefühl, selber zur Entstehung der Erkrankung beigetragen zu haben und quälen sich mit Schuldgefühlen. Weitere Belastungsfaktoren können Sorgen um minderjährige Kinder, finanzielle Sorgen oder Angst um den Arbeitsplatz sein. Frau Jutta Müller-Porten, steht unseren Patienten jederzeit als Ansprechspartnerin zur Verfügung.

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