Osteopathische Behandlung

Osteopathische Behandlung im Johanniter-Medianzentrum

Der menschliche Körper ist ständig bestrebt, als Einheit zu funktionieren. Diese autonomen Prozesse setzen ein dauerhaftes Regulationsvermögen voraus, denn die Funktionskreisläufe unseres Körpers suchen nach konstantem Gleichgewicht. Eine osteopathische Behandlung kann entscheidend dazu beitragen, unser Regulationsvermögen zu verbessern.

Welche Möglichkeiten bietet die Osteopathie?

Im Vordergrund steht das Aufspüren der Ursache und die Behandlung der Beschwerden. Es ist stets das Ziel, Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbei führen, begünstigen oder aufrecht erhalten, zu lösen, und somit dem Körper zu helfen, gesund zu werden. Daher ist Osteopathie bei vielen Krankheiten sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers und seiner Organe sind.

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsform, die Funktionsstörungen erkennt und behandelt. Die speziellen Techniken werden ausschließlich mit den Händen ausgeführt.

Wie wirkt Osteopathie?

Der Organismus des Menschen besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt und indirekt miteinander zusammenhängend wirken. Fascien (dünne Bindegewebshüllen) verbinden jede Struktur des Körpers miteinander. 

Die meisten Fascien finden in der Schulmedizin jedoch keine Beachtung. In der Osteopathie hingegen nehmen sie eine große Rolle ein. Dies erklärt, warum Ursachen an einer Stelle oft zu Beschwerden in ganz anderen Körperregionen führen. Deshalb werden in der Osteopathie nie einzelne Beschwerden, sondern stets der Patient in seiner Gesamtheit behandelt.

Wo kann Osteopathie u. a. wirken?

Bewegungsapparat:  Gelenkprobleme, Hexenschuss, Ischialgie, Lumbalgie, Schulterschmerzen, Zervicobrachialgie und andere Beschwerden.

Urogenitaler Bereich: Menstruationsbeschwerden, klimakterische und abdominelle Beschwerden sowie nach operativen Eingriffen. Auch Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, Schmerzen im kleinem Becken und Intercostalneuralgien können eine Ursache im urogenitalen Bereich darstellen.

Kinderheilkunde: bei geburtsbedingten Schädel– und Gesichtsverformungen, Schiefhals, Kiss-Syndrom, Skoliose, Hüftdysplasie, Spuckkinder, Entwicklungsverzögerungen …

Internistisch: Verdauungsstörungen, Organsenkungen, Sodbrennen, Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen, funktionelle Herzbeschwerden ... Im internistischen Bereich können Beschwerden wie ein Reizdarm, rezidivierende Blockaden des lumbosacralen Übergangs und Schulterschmerzen auftreten.

Hals-, Nasen- und Ohren: Kopfschmerzen, Migräne, chronische Nasennebenhöhlenentzündungen, chronische Mittelohrentzündung, Schwindel, Kiefergelenkbeschwerden ...

Wie ist der Ablauf einer Behandlung?

Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese, gefolgt  von der Diagnose und Therapie. 
Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 50 Minuten. Es ist möglich, dass der Körper zwei bis drei Wochen auf eine Behandlung reagiert. Jede weitere Therapiesitzung wird dann individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt.
Nach viermaliger Behandlung sollte üblicherweise eine Linderung der Beschwerden eintreten. Der genaue Verlauf ist jedoch vom Einzelfall abhängig.
Damit wir Ihnen helfen können, benötigen Sie eine privatärztliche Verordnung von Ihrem Hausarzt oder Facharzt. 
Bezüglich der Kostenübernahme informieren Sie sich bitte vorher bei Ihrer Krankenkasse. 

Stand 14.11.2017

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