PDL Somatik

Der somatische Pflegebereich unseres Krankenhauses umfasst die Pflege von Patienten mit rheumatologischen und pneumologischen Erkrankungen.

In der Rheumatologie, zu der auch die orthopädische/rheumachirurgische Station sowie unsere rheumatologische Tagesklinik gehören, sind wir  Pflegenden verantwortlich für die Betreuung von Patienten mit entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems.

Besonderes Augenmerk richten wir in der rheumatologischen Pflege auf die Wiederherstellung oder den Erhalt der körperlichen Beweglichkeit unserer Patienten. Unter diesem Blickwinkel leisten wir pflegerische Hilfe, leiten an und beraten unsere Patienten, um sie bei der Bewältigung ihrer chronischen Erkrankung zu unterstützen.

Im Rahmen der pflegerischen Beratung und Anleitung bieten wir unseren Patienten die Möglichkeit, an wöchentlich stattfindenden Schulungen zum Thema rheumatologische Basistherapie und Osteoporose teilzunehmen. Diese werden durch spezialisierte Pflegefachkräfte durchgeführt.

Die Pflege in der pneumologischen Klinik ist spezialisiert auf die Betreuung von dauerbeatmeten Patienten, Menschen mit schweren Infektionen z. B. Tuberkulosen, allergischen Erkrankungen der Lunge und einer prä- und postoperativen Betreuung. 
Weiterhin pflegen wir Patienten mit Tumorerkrankungen der Lunge vor, während und nach der Chemotherapie. Hier besteht für unsere Patienten auch die Möglichkeit der teilstationären Behandlung in der Tagesklinik. Im Rahmen unserer konzeptionellen Palliativpflege bieten wir schwerstkranken Patienten umfassende Begleitung und Unterstützung an.

In die kontinuierlichen Qualitätsmanagementprozesse der Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2a des Lungenkrebs- und thoraxchirurgischen Zentrums sind die Pflegekräfte eng eingebunden. Dabei sehen wir die primäre Aufgabe in der Strukturierung patientenorientierter Prozesse in Verbindung mit der ständigen Optimierung der pflegerischen Leistungen entsprechend einer hohen Ergebnisqualität.

Unabhängig von der unterschiedlichen medizinisch-fachlichen Ausrichtung unserer somatischen Pflegebereiche arbeiten wir, die Pflegekräfte, nach gemeinsamen Prinzipien, die auf pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen gründen.

Zu unseren Prinzipien gehört ebenso die Förderung der Patienten analog ihrer vorhanden Ressourcen unter dem Blickwinkel einer aktivierenden Pflege. Unser Anliegen ist die Wiedererlangung oder der Erhalt der größtmöglichen Selbstständigkeit der Patienten.

Entsprechend unserem Pflegeleitbild ist unser pflegerisches Handeln an den individuellen Bedürfnissen unserer Patienten ausgerichtet. Wichtig ist uns dabei die physischen, psychischen und sozialen Aspekte mit einzubeziehen. Dazu bedarf es einem kontinuierlichen Kontakt zwischen den Patienten und den Pflegekräften. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, führen wir die Pflege unserer Patienten nach den Grundsätzen der Bereichspflege durch. Dabei sind ein bis zwei Pflegekräfte für eine definierte Anzahl von Patienten eigenverantwortlich tätig. Die Pflegekräfte stehen als Bezugspersonen und Ansprechpartner den betreffenden Patienten und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Ferner koordinieren die Pflegekräfte den Pflege- und Behandlungstag der Patienten und sind für die individuelle Planung, Durchführung und Dokumentation der Pflege zuständig.

Innerhalb unserer multiprofessionellen Stationsteams, die sich variabel aus Pflegekräften, Ärzten, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern, Psychologen und der Seelsorgerin des Hauses zusammensetzen, nehmen die Pflegekräfte eine wichtige Position ein. Als  Hauptkontaktpersonen der Patienten und Koordinatoren des Behandlungs- und Pflegetages sind die Pflegekräfte im ständigen Austausch mit den anderen Berufsgruppen. Immer mit Blick auf die Individualität und die Bedürfnisse unserer Patienten, denn ihr Wohlgefühl liegt uns am Herzen.

Dipl. Pflegewirtin Cornelia Partusch

Pflegedienstleitung Somatik

Johanniterstraße 1
14929 Treuenbrietzen