Orthopädie und Rheumachirurgie

In der Abteilung für Orthopädie und Rheumachirurgie werden alle für Rheumapatienten relevanten orthopädischen Operationen durchgeführt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich des endoprothetischen Ersatzes von Knie-, Hüft- und Schultergelenken sowie Ellenbogen.
Derzeit werden ca. 400 künstliche Gelenke pro Jahr, teilweise navigationsgestützt implantiert. Dabei kommen zunehmend auch minimalinvasive Techniken und spezielle Implantate (z. B. Kurz-schaftprothesen) zur Anwendung.


Auch Endoprothesen-Wechseloperationen sowie Aufbauoperationen bei knöchernen Destruktionen mit erheblichen Fehlstellungen und Instabilitäten führen wir durch. Häufig werden dabei Spezialendoprothesen, teilweise auch in Kombination mit knöchernen Transplantaten, eingesetzt.


Einen weiteren Schwerpunkt stellen arthroskopische Operationen an Knie-, Schulter- und oberem Sprunggelenk sowie Ellenbogen  dar.


Unsere Abteilung hat einen überregionalen Versorgungsauftrag und viel Erfahrung in der arthroskopischen Chirurgie. Speziell Kniegelenkspiegelungen führen wir als ambulante Leistung durch mit der Möglichkeit, eine anschließende Nacht zur Nachsorge zusätzlich als Hotelleistung zu buchen. 

Weiterhin führen wir orthopädische und rheumachirurgische Operationen an Hand und Fuß routinemäßig durch.

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mehr zu Hüftendoprothetik

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Wird in deutschen Kliniken zu viel operiert?

Treuenbrietzen, den 09.08.2013**** Über verschiedene Medien wurde im Laufe dieses Jahres berichtet, dass in Deutschland, verglichen mit anderen europäischen Ländern, deutlich höhere Operationszahlen in den Kliniken erbracht werden. Dies betreffe vor allem den Einsatz künstlicher Gelenke sowie Eingriffe an der Wirbelsäule. Wir haben uns somit den inoffiziellen Titel „Weltmeister im Operieren“ erworben. Nun kann man tatsächlich feststellen, dass die Operationszahlen in Deutschland hoch sind. Dies ist jedoch zu allererst Ausdruck einer hohen Versorgungsqualität in unserem Land.

Auch wenn anhand von Einzelbeispielen versucht wurde, den Eindruck zu erwecken, es würden Patienten in Deutschland wie am Fließband, viel zu früh oder ohne entsprechende Notwendigkeit künstliche Gelenke eingesetzt, so muss man nüchtern feststellen, dass dies auf die Mehrzahl orthopädischer Fachkliniken in Deutschland nicht zutrifft. Hier werden die Patienten vor einer anstehenden Operation gründlich untersucht und entsprechend beraten. Oftmals bieten sich vor dem endgültigen Ersatz eines Gelenkes auch alternative Behandlungsmethoden an. Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine Grenzen hinsichtlich des Alters oder des Versicherungsstatus – wie sie in anderen Ländern vorkommen. Deshalb sind höhere Versorgungszahlen bei uns eher durch einen berechtigten Anspruch der Patienten an ihre Lebensqualität begründet. 

Nun sind es aber gerade die älteren Patienten, die durch entsprechende Beiträge merklich verunsichert wurden und prinzipiell notwendigen Operationen fern blieben. Dies konnten wir auch im Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen beobachten. Unsere Abteilung für Orthopädie und Rheumachirurgie weist eine langjährige Erfahrung bei der Versorgung mit künstlichen Gelenken an Hüft-, Knie- und Schultergelenken auf. Nicht selten kann der Zugewinn an Bewegungs- und Schmerzfreiheit auch helfen, Stürze bzw. daraus resultierende Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. 

In diesem Zusammenhang haben wir feststellen können, dass es besonders wichtig ist, diese Patienten von der operierenden Einrichtung selbst, also quasi „aus erster Hand“ über die vorhandenen Möglichkeiten zu informieren und aufzuklären. In unserer sogenannten Indikationssprechstunde räumen wir deshalb allen zuweisenden Ärzten die Möglichkeit ein, ihre Patienten zur Abklärung der Notwendigkeit von Eingriffen und zur Entscheidung über die Art der Behandlung vorzustellen. Hier können bei speziellen Fragestellungen gegebenenfalls auch noch Zusatzuntersuchungen veranlasst werden. In jedem Fall bemühen wir uns um eine bestmögliche Aufklärung des Patienten, der in die Lage versetzt werden soll, sich frei für oder gegen einen operativen Eingriff zu entscheiden.

Kontakt
Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen
Torsten Klepzig, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Rheumachirurgie
Montag von 13:00 – 16:00 Uhr, Telefon 033748 8-2229 oder -2492

Klinik für Orthopädie und Rheumachirurgie Torsten Klepzig

Chefarzt

Johanniterstraße 1
14929 Treuenbrietzen