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Das Krankenhaus in Treuenbrietzen hat im Laufe seiner Geschichte viele Wandlungen erfahren. Anfang des 20. Jahrhunderts als Wanderarbeitsheim der Brandenburgischen Provinzialanstalt (1914) entstanden, kam 1916 eine Pflegeanstalt für sieche Frauen hinzu. Im 1. Weltkrieg wurde es als Lazarett genutzt, später mit einem Tuberkulosekrankenhaus ergänzt (Bau 1927). Nach dem 2. Weltkrieg wurde es Kreiskrankenhaus für den Kreis Jüterbog.
Anfang 1994 ging es in die Hände der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Johanniterordens über. Entsprechend den Vorgaben der Landesregierung Brandenburgs wurde es zu einem Fachkrankenhaus umstrukturiert. Die rheumatologische/ rheumaorthopädische und psychiatrische Versorgung wurde etabliert, 1998 wurde die Lungenfachklinik von Beelitz-Heilstätten in das Johanniter-Krankenhaus verlagert. Ebenfalls 1998 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Johanniter-Krankenhaus in Jüterbog, dem ältesten Johanniter-Krankenhaus der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Johanniterordens, unter dem Dach der Johanniter-Krankenhäuser im Fläming. 2005 konnte man dort das 150-jährige Bestehen feiern, bevor dessen chirurgischer Fachbereich Anfang 2006 nach den gesetzlichen Vorgaben des Landes Brandenburg an das Krankenhaus in Luckenwalde überführt wurde, während die thoraxchirurgische Abteilung in die Pneumologische Klinik nach Treuenbrietzen umzog. Seit dem sind alle Fachbereiche an einem Ort vereint.
Umfangreiche Baumaßnahmen begleiteten diese Prozesse über Jahre. Heute bieten wir den Patienten ein komplett saniertes Haus in einer gepflegten und unter Denkmalschutz stehenden Parkanlage, von weiten Wäldern umgeben.
Bettenzahlen (2010):