Auszug aus der Hausordnung

Für die Johanniter Wohngruppe Endersstraße 26 in Leipzig

Alle Bewohner und ggf. deren Gäste sind zur Einhaltung der Hausordnung verpflichtet. Sie ist Bestandteil des Nutzungsvertrages. Zuwiderhandlungen führen zu max. 3 Abmahnungen und anschließend zur Kündigung. In besonders schweren Fällen wird vom Recht auf außerordentliche, fristlose Kündigung Gebrauch gemacht. Strafrechtlich relevante Vorkommnisse werden immer zur Anzeige gebracht.

Der Empfang von volljährigen Gästen ist nach Absprache gestattet, setzt jedoch die Anwesenheit des Nutzers voraus. Übernachtungen von volljährigen Gästen sind nach Absprache mit den MitarbeiterInnen des Wohnprojektes möglich. Ebenso sind auswärtige Übernachtungen des Nutzers vorab bekanntzugeben. Grundsätzlich sind Besuche von Minderjährigen nur mit Genehmigung der Erziehungsberechtigten und in Absprache mit den MitarbeiterInnen erlaubt. Sollten Gäste gegen die Hausordnung verstoßen oder allgemeine Abläufe in der Wohngemeinschaft stören, obliegt es den MitarbeiterInnen das Hausrecht auszuüben.

Die MitarbeiterInnen der Wohngruppe haben das Hausrecht, sie sind berechtigt, jedes Zimmer der Einrichtung zu betreten.

Einmal im Monat findet eine Bewohnerversammlung statt. Dort wird u.a. die Erledigung gemeinschaftlicher Haushaltspflichten geregelt. Die Teilnahme daran und die Erledigung gemeinschaftlicher Haushaltspflichten sind für jeden Nutzer verpflichtend. Bei zweimaliger Nichterledigung erfolgt die Abmahnung.

Der Nutzer ist verpflichtet, jede Störung von Mitnutzern oder Anliegern (vor allem durch Lärm) insbesondere in der Zeit zwischen 13:00 und 15:00 Uhr und 22:00 und 07:00 Uhr zu unterlassen.

Tierhaltung ist untersagt.

Jegliche Art von Diskriminierung aufgrund von Religion, Hautfarbe oder Nationalität, verbale oder körperliche Gewalt sowie die Androhung von Gewalt sind zu unterlassen.

Das Tragen und die Verwendung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, gewaltverherrlichender oder andere menschenverachtender Inhalte und Symboliken und anderer verfassungsfeindlicher Medienprodukte stellen einen Straftatbestand dar und sind verboten.

Verstöße gegen diese Bestimmungen führen in jedem Fall zur Anzeige bei den zuständigen Strafverfolgungsbehörden.

Weiterhin ist das Tragen von Kleidung die möglicherweise eine rechtsextreme oder antidemokratische Gesinnung zum Ausdruck bringen, ein Verstoß gegen die Hausordnung (da dies die Würde der Einrichtung verletzten würde). Darunter fällt insbesondere szenetypische Kleidung, die von Rechtsextremisten als Dresscode verwendet wird, z.B. die Kleidung der Marke „Thor Steinar“, „Consdaple“, „Eric and Sons“ u.s.w.

Besitz und Handhabung jeglicher Art von Waffen ist in den Räumen der Wohngruppe nicht gestattet.

Besitz und Konsum illegaler Drogen ist 9in den Räumen der Wohngruppe nicht gestattet. Bei Verdacht auf Zuwiderhandlung kann freiwillig ein Drogentest zur Vermeidung der Kündigung durchgeführt werden. Nähere Bestimmungen werden im Betreuungsvertrag geregelt.

Ihr Ansprechpartner Alexander Hahn

Endersstraße 26
04177 Leipzig