Wie und wer kann Bewohner werden?

Es wird mit jedem Interessierten ein Kennlerngespräch geführt, bei dem die individuellen Problemlagen besprochen und die Geeignetheit für die Wohngruppe überprüft werden.
(Auch ein Termin in den Haftanstalten oder eigenem Wohnraum ist möglich)
Anfragen können telefonisch, postalisch oder persönlich gestellt werden.

Die Wohngruppe gilt weder als Obdachlosenhaus, noch als „Pension für eine Nacht“. Jeder Bewohner ist selbst für seinen Lebensunterhalt verantwortlich und kann nicht finanziell über die Wohngruppe unterstützt werden.

Die WG ist konzipiert für:

  • junge Männer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren
  • junge Männer, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind
  • junge Männer, die ihre Situation verändern möchten und motiviert sind mit Hilfe der Betreuer etwas zu ändern

Voraussetzungen:

  • Freiwilligkeit
  • Akzeptanz der Mitarbeiter und Mitbewohner
  • Einhalten der Hausordnung
  • ein Grundmaß an Selbstständigkeit

Ausschlusskriterien:

  • Gewaltbereitschaft
  • Verweigerung der Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern
  • Alkohol- und Drogenabhängigkeit
  • psychische Erkrankungen, insbesondere suizidgefährdete Personen
  • Körperbehinderung (aufgrund der räumlichen Gegebenheiten)
  • geistige Behinderung

Das Projekt der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist ausgerichtet auf die Bearbeitung von Verhaltensproblematiken. Ein therapeutischer Ansatz ist nicht konzipiert und kann auch personell nicht umgesetzt werden.