Fluchtursachen bekämpfen

Bleiben können statt fliehen müssen

Die Betroffenen vor Ort erreichen

Die Johanniter-Auslandshilfe leistet weltweit humanitäre Hilfe. Sie unterhält Länder- und Regionalbüros, um vor Ort effektiv Hilfe leisten zu können. Internationale und lokale Mitarbeiter der Johanniter-Auslandshilfe realisieren und betreuen die Projekte und Programme.

Schwerpunkte der Hilfe für Geflüchtete

Hilfe geleistet wird dort, wo die Not am größten ist: Im Katastrophenfall erhalten die Menschen Soforthilfe zur unmittelbaren Überlebenssicherung. In Krisenregionen zielt die Nothilfe auf eine schnelle Stabilisierung der Lebensgrundlagen und Versorgung ab. Um Risiken abzubauen und Krisen zu bewältigen, leisten die Johanniter in zahlreichen Ländern mittel- und langfristig Katastrophenvorsorge und verbessern die Basisgesundheit. Denn mit einer gesteigerten Widerstandsfähigkeit sind Menschen in gefährdeten Regionen für kommende Krisen und Katastrophen besser gewappnet.

Bewahren vor zweiter Flucht

Millionen Menschen sind intern Vertriebene oder sie fliehen aus Konflikt- und Kriegsregionen in Nachbarländer. Hilfe können diese Länder meist nicht aus eigener Kraft leisten. Die Johanniter-Auslandshilfe versorgt deshalb Flüchtlinge im Rahmen der Nothilfe mit Hilfsgütern wie Decken, Matratzen, Hygieneartikeln und Nahrungsmitteln, um die Grundversorgung zu gewährleisten. Die Einrichtung von Gesundheitsstationen in Flüchtlingscamps wie in Kenia oder die psychosoziale Betreuung von traumatisierten Flüchtlingskindern hilft bei der körperlichen und seelischen Genesung. Damit wollen die Johanniter erreichen, dass die Menschen trotz ihrer prekären Situation in einem stabilisierten Umfeld leben und ausharren können und nicht zu einer zweiten Flucht gezwungen sind.

Fluchtursache Klimawandel angehen

Klimatische Widrigkeiten wie Dürren oder Überschwemmungen – teils Folge des Klimawandels - sind immer häufiger Fluchtgrund, insbesondere für Menschen, die von Armut betroffen sind. Um dem vorzubeugen, leisten die Johanniter in Ländern wie Kenia oder Südsudan Unterstützung bei der Landwirtschaft durch technische Beratung beim Anbau geeigneter Gemüse- oder Hirsesorten. Neu angelegte Regenwasserbecken und Tiefbrunnen verringern die Auswirkung für ländliche Gemeinden durch unregelmäßige Niederschläge oder Dürren. Einkommensschaffende Maßnahmen und das Anlegen von Kleinstgärten tragen zur Bekämpfung von Armut und zur Verbesserung der Eigenversorgung bei.

Für die Flüchtlingshilfe in Deutschland Infotelefon Flüchtlingshilfe

Lützowstraße 94
10785 Berlin