Helfer im Porträt: Jan-Philipp Meyer

Jan-Philipp Meyer hilft bei Unterbringung und Verpflegung der Flüchtlinge

Jan-Philipp Meyer ©Antje Bastick

©Antje Bastick

Wie engagierst du dich für Flüchtlinge?

Beispielsweise in der Markthalle in Kiel. Dies ist ein sogenanntes Transitlager, hier werden die Flüchtlinge nicht registriert, sondern erhalten nur eine Nachtunterkunft für die Nacht. Am nächsten Morgen geht ihre Reise dann in Richtung Schweden weiter. Während dieser Nachtschicht, die von 19:00 Uhr bis 09:00 Uhr geht, habe ich in der Essensausgabe gearbeitet, Feldbetten aufgebaut und  die Menschen medizinisch versorgt. Außerdem bereiten wir uns als Sanitätsdienst aktuell auf zukünftige Flüchtlingsprojekte vor, um möglichst gut vorbereitet zu sein.

Was fordert dich am meisten?

Da ich ursprünglich aus dem Rettungsdienst komme, bin ich bereits mit den unterschiedlichsten in Not geratenen Menschen in Berührung gekommen. Die Flüchtlingsarbeit ist aber noch einmal etwas anderes. Hier die tragischen Einzelschicksale zu sehen, geht nicht ohne Spuren an einem vorbei. Wie zum Beispiel die vielen kleinen Kinder, die alles verloren haben und seit Wochen und Monaten auf der Flucht sind. Ihnen steht das Leid ins Gesicht geschrieben. Diese Bilder bleiben einem im Gedächtnis. 

Was motiviert Dich?

Mich motiviert die Unterstützung, die aus allen gesellschaftlichen Schichten kommt.  Alle packen gemeinsam mit an und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Zudem motiviert mich die Dankbarkeit der Flüchtlinge, ihr Lächeln, ihre Offenheit und Hilfsbereitschaft. 

Übersicht der Helferporträts

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