Helfer im Porträt: Moritz Röver

Moritz Röver packt bei der Kleider-, Hygieneartikel- und Essensausgabe mit an.

Moritz Röver ©Malte Schierenberg

©Malte Schierenberg

Wie engagierst du dich für Flüchtlinge?

Sofern es die Zeit zulässt, helfe ich in den von den Johannitern betreuten Unterkünften in Lübeck, indem ich bei der Kleider-, Hygieneartikel- und Essensausgabe mit anpacke oder kleine organisatorische Aufgaben übernehme, wie zum Beispiel Arzttermine koordinieren oder Fahrkarten verteilen. Auch in der sozialen Betreuung bin ich aktiv: Ich spiele mit den Kids, führe Gespräche mit den Flüchtlingen. Darüber hinaus engagiere ich mich privat mit Sachspenden. Über die JJ-Facebook-Seite des Landesverbandes Nord versorge ich Mitglieder und Fans mit Infos über unser Engagement.

Was fordert dich am meisten?

Am schwierigsten ist es, bei der Verteilung der Spenden und Artikel auf Gerechtigkeit zu achten und dabei notfalls auch "nein" zu sagen, damit alle etwas bekommen. Außerdem fordert mich mein eigenes Zeitmanagement sehr: Ich möchte gerne viel helfen, aber mein Studium und mein Nebenjob bedürfen auch viel Zeit.

Was motiviert Dich?

Die sehr einfache, aber tiefe Dankbarkeit der geflüchteten Menschen, die den Einsatz der Helferinnen und Helfer sehr zu schätzen wissen und das oft und herzlich zeigen, motiviert mich sehr. Großartig finde ich es, wenn die Refugees selbst mithelfen: Beim gemeinsamen Sortieren von Kleiderspenden zum Beispiel hatte ich schon viel Spaß und interessante Gespräche mit einer syrischen Familie.

Übersicht der Helferporträts

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