Spatenstich für Dominik-Brunner-Haus der Johanniter

München, 10. Juni 2015

Erweiterung des Kinder- und Jugendhauses der Johanniter auf rund 100 Plätze

Spatenstich für das Dominik-Brunner-Haus der Johanniter (v.li.): Alois Meier, Vorstandsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung, Renate Schemann, Leiterin des Johanniter Kinder- und Jugendhauses und Martin Swoboda, Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter.

Am 10. Juni 2015 ist der offizielle Spatenstich für das Dominik-Brunner-Haus der Johanniter in München-Ramersdorf erfolgt. Auf dem Grundstück an der Görzer-/Ecke Hochäckerstraße haben damit die Baumaßnahmen zur Errichtung eines neuen Gebäudes, das mit dem bestehenden Johanniter Kinder- und Jugendhausverbunden wird, begonnen. 

„Nach dem fast ein Jahr dauernden Genehmigungsverfahren haben wir nun alle nötigen Genehmigungen der Stadt München vorliegen und freuen uns sehr, dass wir jetzt mit den Bauarbeiten beginnen können“, betont Alois Meier, Vorstandsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung.

Das Johanniter Kinder- und Jugendhaus wird:

  • um weitere drei Kinder- und Jugendgruppen mit jeweils 10-12 Kindern auf insgesamt sechs,
  • um eine Kindergartengruppe mit 25 Kindern sowie
  • um eine Kinderkrippengruppe mit 12 Plätzen

erweitert. Architektin Angela Girnghuber geht davon aus, dass der Erweiterungsbau bis spätestens Herbst 2016 abgeschlossen ist. Im Dominik-Brunner-Haus der Johanniter können dann rund 100 Kinder und Jugendliche betreut und gefördert werden.
 
Ausgrenzung und Armut möglichst früh begegnen „Im Kinder- und Jugendhaus beweisen Leiterin Renate Schemann und ihr fachkundiges Team seit 2009 eindrucksvoll, dass es durch individuelle Fördermaßnahmen möglich ist, den Teufelskreis aus Armut, niedriger Bildung und fehlenden Zukunftschancen zu durchbrechen. Mit der Erweiterung zum Dominik-Brunner-Haus der Johanniter ermöglichen wir künftig eine durchgehende Betreuung vor Ort vom ersten bis zum 16. Lebensjahr“, so Meier. Das Ziel sei es, zum einen die Integration sozial benachteiligter Kinder in die Gesellschaft und die damit verbundenen Fähigkeiten der friedlichen Konfliktlösungen weiter zu fördern, zum anderen mit dem Namen des Hauses das Andenken an Dominik Brunner und dessen Zivilcourage zu bewahren.