Kinder denken nicht so kompliziert

Sebastian Busch (25) fand in diesem Jahr, wie er selbst sagt, eine Ringeltaube: eine unbefristete Vollzeitstelle als Erzieher mit fairer Bezahlung. Deshalb und wegen seines tollen, neuen Teams freut sich der offene und ehrliche junge Mann jeden Tag auf seinen neuen Job in der Johanniter-KiTa in Bergkamen. 

Sebastian, was hat dich zu den Johannitern gebracht?

Nachdem ich letztes Jahr meine Ausbildung zum Erzieher abgeschlossen habe, wollte ich gerne noch mehr lernen und auch beruflich etwas anderes sehen. Also habe ich regelmäßig im Internet gesucht und gesehen, dass die Johanniter in Bergkamen eine neue KiTa eröffnen, für die sie unbefristete Vollzeitkräfte suchen. Das ist im Erzieherberuf gar nicht so leicht zu finden. Also eine echte Ringeltaube. Dass es dann auch noch alles so gut geklappt und ich nun hier bin, macht mich echt happy. 

Was macht denn die Arbeit bei den Johannitern so besonders? 

Die KiTas bei den Johannitern haben verschiedene Bausteine, in die die Kinder hineinschnuppern können. Da ist zum Beispiel ein naturwissenschaftlich-sportlicher Bereich, ein kreativer oder ein musikalischer. Zwischen diesen Bereichen können die Kinder wechseln. Sie bestimmen mit, können sich ausprobieren und lernen, was ihnen besonders Spaß macht. Das ist auch für uns Erzieher spannend, weil wir so immer unterschiedliche Dinge mit den Kindern entdecken. Mal Basteln, dann in die Turnhalle oder raus in den Hof und die Umwelt erkunden. 

Und deine Kollegen? Hast du dich schon im neuen Team eingefunden?

Ja, eigentlich von Anfang an. Ich habe das Glück, dass wir hier noch ein recht junges Team und auf einer Wellenlänge sind. Wir gehen offen miteinander um und können uns aufeinander verlassen. Außerdem habe ich hier auch noch männliche Unterstützung durch einen weiteren Kollegen!

Männliche Erzieher sind ja noch eher die Ausnahme, dabei bringt so ein gemischtes Team doch sicherlich auch Vorteile, oder?

Man wird von den Kindern als Mann schon anders wahrgenommen. Es tut ihnen sicherlich gut, auch  ein männliches Vorbild zu haben. Besonders alleinerziehende Mütter sind dafür oft dankbar. So konnten die Kleinen sich in der KiTa mal richtig austoben.

Was meinst du, erweitern Kinder den Horizont? 

Ja, das tun sie. Sie denken gar nicht so kompliziert wie wir. Kürzlich kam ein Kind zu mir und fragte mich, warum die Leute nicht einfach damit aufhören zu streiten, damit wir mehr Frieden haben.  

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