Hundertprozentig bestanden: Rekord in der Weiterbildung

Hannover, 29. Mai 2017

Bestanden: Die 14 Notfallsanitäter der Bundeswehr freuen sich über ihren erfolfreichen Abschluss an der Johanniter-Akademie in Hannover

Erfolgsquote 100 Prozent! „Das hatten wir so noch nie“, freute sich Akademie-Leiter Kersten Enke über das außerordentlich erfolgreiche Abschneiden seiner „Truppe“ von Soldatinnen und Soldaten an der Johanniter-Akademie Bildungsinstitut Niedersachsen/Bremen. Alle 14 Absolventinnen und Absolventen des  Ergänzungslehrgangs bestanden am 29. Mai mit Bravour die Prüfung zum Notfallsanitäter. Die Rettungsassistenten von der Bundeswehr stammten aus dem gesamten Bundesgebiet und waren in den sieben Monaten ihrer Ausbildung in der Scharnhorst-Kaserne in Hannover stationiert. „Für gewöhnlich sind die Durchfallquoten bei dieser komplexen Fortbildung recht hoch. Aber ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl bei dieser Klasse. Sie haben sich als Team einfach verstanden und haben gemeinsam sehr gut agiert“, bekräftigt Enke. Bestandteil des 960-stündigen Ergänzungslehrgangs waren auch Praxisphasen in Lehrrettungswachen sowie Kliniken in der Region Hannover.

Ein Anlass zum Feiern

Zur Vergabe der Zeugnisse waren nicht nur Kersten Enke und die Prüfungsvorsitzende Jeanette Mirandé, Schulleiterin der Notfallsanitäterschule bei der Berufsfeuerwehr Hannover anwesend, sondern auch die Klassenlehrer Tobias Sieg und Can Yilmaz sowie der Oberfeldarzt Dr. Oliver Zeglin und der Spieß, Stabsfeldwebel Alf Bausch sowie Jan Teschmit vom Bundesförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) waren gekommen, um ihre Gratulation zu überbringen und mit den Absolventinnen und Absolventen feierlich anzustoßen. „Ich bin sehr stolz auf Sie! Das ist ein sehr gutes Ergebnis. Ich weiß, wie schwierig die Prüfung ist – besonders hier an der Johanniter-Akademie. Aber jetzt sind sie hervorragend ausgebildet. Deshalb haben wir sie hierher geschickt,“ sagte Oberfeldarzt Dr. Zeglin.

Ein Plan ist alles

Oberfeldwebel Katharina Kollmann, frisch gebackene Notfallsanitäterin im zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr, ist begeistert von ihrem Beruf und schmiedet gleich weitere Pläne. „Ich würde auch gerne als Ausbilderin arbeiten. Einen Job an der Johanniter-Akademie kann ich mir sehr gut vorstellen“, erklärte sie mit Blick in Richtung des Schulleiters Enke. „Wie wäre es mit einem Studium? Kommen Sie gerne wieder auf mich zu“, antwortete er schmunzelnd. Kollmann ist – wie viele andere ihrer Kameraden auch – zudem in ihrer Freizeit noch ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig. Regelmäßig startet sie von der Johanniter-Rettungswache in Langenhagen in Einsätze. Dreieinhalb Jahre hat sie noch vor sich bei der Bundeswehr. Dann wird sie sich mit dem Kollegen vom BFD zusammensetzten und schauen, wie sie ihre weiteren Pläne verwirklicht. „Die Johanniter drücken ihr und allen anderen Absolventinnen und Absolventen für ihre Zukunft die Daumen und wünschen nur das Beste“, sagt Enke.

Notfallsanitäter der Bundeswehr feiern ihren Abschluss

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