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In der Provinz Benguela sanieren die Johanniter zwei ländliche Gesundheitsstationen und statten sie mit medizinischem Material und Personal aus. Anschließend werden die Stationen weiter finanziellen unterstützt, wodurch rund 80.000 Menschen wieder Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung erhalten. Die Instandsetzung schließt die Fortbildung des medizinischen Personals sowie die Ausbildung von vier Gesundheitshelfern ein, die anschließend Sensibilisierungsmaßnahmen zu Gesundheits- und Hygienethemen in der Bevölkerung durchführen sollen.
27 Jahre dauerte der Bürgerkrieg in Angola, ließ die Infrastruktur zusammenbrechen und zerstörte Gesundheitseinrichtungen. Nach Schätzungen der UN sind etwa 4 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Krieges betroffen. In den ländlichen Gemeinden Bambi und Kassua in der Provinz Benguela war die Zerstörung besonders groß, so dass die Menschen dort dringend auf medizinische Hilfe angewiesen sind.

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