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Hungerkatastrophe Afrika - Die Johanniter: Spenden ostafrika

Ostafrika: Weiter Nahrungsmittel für Kenia

Einheimische Mitarbeiter der Johanniter verteilen Bohnen an die bedürftige Bevölkerung im Norden Kenias.

Nach der schweren Hungersnot im vergangenen Sommer haben sich vor allem die Viehbestände der meist nomadischen Stämme in der Turkana Provinz noch nicht erholt, weshalb hier große Teile der Bevölkerung weiter auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen sind. „Besonders die Zeit zwischen Januar und April ist die trockenste, heißeste und staubigste Zeit des Jahres“, erklärt Magdalena Kilwing, Länderbüroleiterin der Johanniter in Kenia.

 

Nahrungsmittelverteilungen verlängert

Aus diesem Grund haben die Johanniter ihre Nahrungsmittelverteilungen in der Region um weitere zwei Monate verlängert. Dabei werden über 2000 Haushalte weiterhin mit Nahrungsmittelpaketen versorgt und medizinisch betreut. „Langfristig ist geplant, die Lebensgrundlagen der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern, so dass sie mit zukünftigen Dürrekatastrophen besser umgehen können. Dabei ist der Bau von Bohrlöchern und Wasserrückhaltebecken geplant sowie die Unterstützung beim Anbau von Sorghum“, so Kilwing weiter.

 

Die Hilfe der Johanniter kommt an

Die Hilfe der Johanniter kommt an. Davon hat sich auch Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, persönlich vor Ort überzeugt. Am 3. Februar besuchte er eine Nahrungsmittelverteilung der Johanniter. Rund 31 Tonnen Lebensmittel wurden an diesem Tag an 428 Haushalte vergeben.

Neben den Nahrungsmittelverteilungen haben die Johanniter, gemeinsam mit dem lokalen Partner „African Inland Church Health Ministries“, kurz AIC, landesweit zwei neue Projekte zur Behandlung von Augenkrankheiten und der Prävention von HIV-Infizierungen bei neugeborenen Kindern gestartet.

 

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  • Mit 60 Euro können wir Nasensonden für 50 schwer unterernährte Kinder beschaffen.
  • Mit 100 Euro können wir 500 Kinder medizinisch behandeln, die durch Dürre und Wassermangel an Atemwegserkrankungen leiden.

 

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