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Ecuador

Eine Awa-Familie bei der Maisernte im Dschungel. Foto: Johanniter

Überleben im Dschungel –
Hilfe für die Awá im Norden Ecuadors

Die Awá, auch Kwaiker genannt, sind ein indigenes Volk, das auf beiden Seiten der Grenze zwischen Ecuador und Kolumbien lebt. Als Folge des bewaffneten Konflikts in der Region sind die Awá mit einer sehr schwierigen Lebenssituation konfrontiert.
Um der Gewalt zu entgehen, flüchten viele Awá  aus Kolumbien in die Gemeinden nach Ecuador, wo jedoch kaum Kapazitäten zur Aufnahme von Flüchtlingen bestehen. Hinzu kommt, dass ihre Dörfer tief im Dschungel liegen. Es gibt keine Straßen, die dorthin führen – wer zu den Awá gelangen will, muss einen vierstündigen Fußmarsch durch den Urwald auf sich nehmen. Durch die mangelnde Infrastruktur gibt es in den Dörfern kaum medizinische Versorgung und Nahrungsmittel sind knapp.

Schaffung einer stabilen Lebensgrundlage

Die Johanniter unterstützen die Awá bei der Schaffung einer stabilen Lebensgrundlage. Hierzu werden verschiedene Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bildung durchgeführt:  

 

  • Ein Gesundheitszentrum wird neu gebaut und ausgestattet, zwei weitere Zentren werden renoviert und ebenfalls neu ausgestattet.
  • Zur Verbesserung der Ernährungssituation werden für 60 Familien Gärten zum Anbau von Obst und Gemüse angelegt.
  • Zwei Schulen werden mit Schulmaterialien und Mobiliar ausgestattet.
  • Für die Aufnahme von kolumbianischen Flüchtlingen wird ein Gemeindezentrum gebaut, außerdem erhalten die Flüchtlinge medizinische Versorgung und die Flüchtlingskinder werden in die Schulbildung integriert.  

Unterstützen Sie mit uns die Awá-Gemeinden im Norden Ecuadors. Jede Spende hilft, die Lebensgrundlage der Menschen ein Stück zu verbessern. 

„Um die Lebensgrundlage der Awá langfristig zu stabilisieren und zu verbessern müssen Hilfsmaßnahmen ganzheitlich angelegt sein“,  weiß Claudia Zehl, Projektkoordinatorin bei den Johannitern. „Deshalb gehört zu einer verbesserten medizinischen Versorgung auch die Verbesserung der Ernährungslage. Und natürlich muss den Kindern im Dorf auch eine schulische Grundbildung garantiert werden, als Voraussetzung für eine berufliche Zukunft.“

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