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Georgien

Versorgung für schwangere Frauen in ländlichen Gebieten

Die kleine Kaukasus-Republik Georgien ist ein armes Land. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion begann der wirtschaftliche Niedergang des Landes, die Produktion in Industrie und Landwirtschaft ging zurück. Bürgerkriege und Unabhängigkeitskämpfe in einzelnen Teilrepubliken, wie zuletzt im Sommer 2008, führten Georgien in eine anhaltende Krise.
Vor allem das Gesundheitswesen weist große Defizite auf. Während zu Sowjetzeiten der kostenlose Zugang zu medizinischer Versorgung gewährleistet war, hat sich diese nach einer weitgehenden Privatisierung verschlechtert, viele Leistungen sind für ärmere Bevölkerungsteile nicht mehr bezahlbar.

 

 

Mobile Klinik für die Bergbevölkerung

Rund 30-40 % der Bevölkerung lebt in abgelegenen Gebirgsdörfern, wo die Klimabedingungen sehr streng und die Winter hart sind. Die Menschen dort sind deshalb besonders auf Hilfe bei der medizinischen Versorgung angewiesen. Besonders Frauen leiden in den Gebirgsregionen oft an Jodmangel, der sich negativ auf ihre Fruchtbarkeit auswirkt. Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation SOCO werden die Johanniter künftig die Bevölkerung in der Provinz Imereti, im Westen des Landes,  mit einer mobilen Klinik unterstützen. Dabei fährt ein Team von 5-6 Ärzten regelmäßig in die Dörfer raus und bietet den Menschen kostenlose Vorsorgeuntersuchungen an. Darüber hinaus werden schwangere Frauen mit Vitaminen und Jodersatz versorgt.

Unterstützen Sie die Arbeit der Johanniter in Georgien. Jede Spende hilft!

Not- und Katastrophenprävention

Die Bevölkerung Georgiens ist vielen Nöten ausgesetzt – neben der großen Armut, der generellen Wirtschaftskrise und den Auswirkungen des Krieges gegen Russland im Sommer 2008 wird das kleine Land immer wieder Opfer von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, kleineren Erdbeben, Waldbränden und Stürmen.
Da es in der Bevölkerung nahezu kein Wissen über Katastrophenvorsorge gibt, führen die Johanniter in den Regionen Ajara, Kakheti und Inneres Kartli Schulungsmaßnahmen zum Selbstschutz für ländliche Gemeinden durch. Auf dem Programm stehen neben Erster Hilfe der Schutz für Kinder, Notfallmanagement oder das Verhalten bei Überschwemmungen und Erdrutschen.

Ansprechpartner und Links


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Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin.

Spendenkonto Georgien

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.:

Konto Nr. 42 42,

Stichwort "Georgien"
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BLZ 370 205 00