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Auf Grund der politischen Lage haben sich in den letzten Jahren die Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie die medizinische Versorgung in den palästinensischen Autonomiegebieten permanent verschlechtert. Viele Gebiete sind von der Außenwelt abgeschnitten. Dies trifft vor allem alte Menschen, Frauen und Kinder schwer, für die der Weg zu den Gesundheitsstationen weit und beschwerlich ist. Mittlerweile mangelt es den öffentlichen Gesundheitseinrichtungen in den Autonomiegebieten zudem selbst an der nötigen medizinischen Grundausstattung.
Seit vielen Jahren schon unterstützen die Johanniter die mobile Augenambulanz des St. John Eye Hospital in Jerusalem. Die Ambulanz fährt von Jerusalem aus in Runden durch das Westjordanland und macht Station in Ramallah, Nablus und Tulkarem. Die Geräte zur Augenkontrolle und für kleine Eingriffe werden dort vom Auto in den Behandungsraum gebracht. Die Wartelisten für eine Behandlung sind lang. Viele leiden an grauem oder grünem Star oder an Erkrankungen der Hornhaut.
Augenkrankheiten sind im Westjordanland keine Seltenheit. Die Ursachen sind vor allem mangelnde Hygiene und Diabetes. Unser Team der Ambulanz spricht daher auch Fragen zur Gesundheitserziehung an und berät Diabetiker. Seit dem Bau des Sicherheitszauns durch Israel ist der Bedarf an Spezialisten für Augenkrankheiten weiter gestiegen. Die palästinensische Bevölkerung kann nur noch schwer Fachärzte ausserhalb ihrer Gebiete aufsuchen. Dank der Ambulanzen können pro Jahr etwa 10 000 Menschen behandelt werden, ein Drittel davon sind Kinder.
Um den Menschen in Palästina weiterhin bei der Behandlung von Augenkrankheiten zu helfen, sind die Johanniter auf Spendengelder angewiesen. Jede Spende hilft!
Das Westjordanland ist das größere der beiden palästinensischen Autonomiegebiete. Israel eroberte den Landstreifen im Sechs-Tage-Krieg von 1967 und hält ihn bis heute besetzt. Im Westjordanland leben rund 2,5 Millionen Menschen, darunter 270.000 Israelis in mehr als 120 jüdischen Siedlungen. Seit 2003 errichtet Israel entlang seiner Grenze zum Westjordanland eine 759 km lange, international umstrittene Sperranlage aus Mauern und Zäunen. Sie soll der Abwehr von palästinensischen Attentätern dienen.

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Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. geht vertrauenswürdig mit Ihren Spenden um.
Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin.
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Stichwort "Palästina"
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