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Jahrzehntelanger Krieg und der Terror der Roten Khmer in den 70er Jahren haben tiefe Spuren hinterlassen: Bis heute ist Kambodscha eines der ärmsten Länder der Welt. 30 Prozent der Bevölkerung sind unterernährt und leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Kindersterblichkeitsrate ist die höchste Asiens: 20 Prozent der Kinder sterben vor dem 5. Lebensjahr.
Hinzu kommt, dass jeder dritte Kambodschaner hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einer Gesundheitsversorgung hat. So werden Krankheiten wie Cholera, Malaria und Dengue-Fieber schnell lebensbedrohlich. Denn eine medizinische Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten für viele Menschen unerreichbar und unbezahlbar. Jede Behandlung muss sofort bezahlt werden – wer kein Geld hat, der wird nicht lange leben.
Seit Februar 2011 sind die Johanniter in Kambodscha im Einsatz. Zusammen mit unserer Partnerorganisation vor Ort bauen wir erste Hilfsprojekte auf: Wir führen Gesundheitsschulungen durch, wir zeigen den Ärmsten, wie sie sich vor Malaria schützen können. Und wir richten Gesundheitsstationen für die kostenlose Behandlung der Kranken ein. Jeden Tag kommen Mütter mit ihren Kindern zu uns, darunter Babys mit schwersten Durchfällen vom verschmutzten Trinkwasser. Wenn sie frühzeitig kommen und wir genügend Medikamente haben, können wir mit einfachen Mitteln ihr Leben retten.
So können Sie mithelfen:

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Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. geht vertrauenswürdig mit Ihren Spenden um.
Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin.
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.:
Konto Nr. 42 42,
Stichwort "Kambodscha"
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00