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Die karibischen Staaten liegen in einem Hochrisikogebiet für Naturkatastrophen. Neben der jährlich wiederkehrenden Wirbelsturm-Saison sind die Inseln in regelmäßigen Abständen von Erdbeben, vulkanischen Aktivitäten oder Überflutungen bedroht.
Die Menschen in der Region sind durch eine Naturkatastrophe in doppelter Hinsicht benachteiligt. Viele Menschen verlieren durch die Stürme ihren ohnehin geringen Besitz. Durch den Tod oder die schweren Verletzungen von Familienmitgliedern ist es vielen Familien dann oft nicht möglich ihre Existenzgrundlage wieder aufzubauen. Die Menschen müssen den sozialen und wirtschaftlichen Schaden einer Naturkatastrophe meist vollkommen alleine tragen.
Erfahrungswerte zeigen, dass bei ausreichender Schulung der Bevölkerung in Katastrophenvorsorge und Erster Hilfe weniger Menschen durch die Folge von Naturkatastrophen zu Schaden kommen. Daher haben die Johanniter in Zusammenarbeit mit der Schwesterorganisation „St. John Ambulance“ in der Karibik ein Projekt zu Katastrophenvorsorge für die Region entwickelt. An dem laufenden Projekt zur Breitenausbildung in Katastrophenvorsorge und Erster Hilfe beteiligen sich die Länder Antigua & Barbuda, Barbados, Dominika, Grenada, Guyana, Jamaika und St. Lucia.

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