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Von der Hungersnot am Horn von Afrika ist auch der Nordwesten Kenias schwer betroffen. Die Johanniter sind bereits seit Jahren mit Hilfsmaßnahmen vor Ort, so dass sie nun schnell Hilfsmaßnahmen in die Wege leiten konnten.

In der Turkana-Provinz im Nordwesten Kenias verteilen die Johanniter Mais, Bohnen, vitaminreiches Öl und Salz an 5000 Menschen. An den Verteilungsstationen werden die Nahrungsmittel in Säcke und Kanister abgefüllt und verteilt. „Aus diesen landestypischen Nahrungsmitteln kochen die Turkaner nahrhaften Maisbrei mit Bohnengemüse“, erklärt Magdalena Kilwing, Länderbüro-Leiterin der Johanniter in Kenia. „So können sie in der Hungersnot überleben."
Zusätzlich zu der Nahrungsmittelausgabe haben die Johanniter an jedem Verteilungsort ein medizinisches Camp eingerichtet. „Die meisten Krankheiten, die wir behandeln, haben mit der Dürre und dem fehlenden Wasser zu tun“, berichtet der medizinische Koordinator vor Ort. Dass fast niemand von Wassermangel, Hunger und Krankheiten verschont bleibt, zeigt die wahre Flut von Patienten, die über das lokale Pflegepersonal hereinbricht.

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