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Mindestens 20 Liter Wasser täglich braucht ein Mensch, um langfristig zu überleben und gesund zu bleiben, zum Kochen und Trinken, aber auch um sich und seine Kleidung zu waschen. Sauberes Wasser, wohlgemerkt. In Simbabwe aber war im Sommer 2008 an vielen Orten die Frisch- und Abwasserversorgung vollständig zusammengebrochen. In der Folge kam es zu einem Cholera-Ausbruch eines bis dahin ungekannten Ausmaßes.
Johanniter sichern Wasserversorgung
Mit mehr als 13 000 Cholerakranken und knapp 700 Todesfällen war die Region Manicaland im Osten Simbabwes eine der von der Epidemie am stärksten betroffenen Provinzen. Nun engagieren sich die Johanniter dort in fünf Distrikten, um eine sichere Wasserversorgung zu gewährleisten. Dadurch soll die Gefahr eines weiteren Ausbruchs der gefährlichen Durchfallkrankheit eingedämmt und die Zahl der Ansteckungen verringert werden.
Um der Bevölkerung Simbabwes auch weiterhin zu helfen und die gesundheitliche Versorgung zu verbessern, sind die Johanniter auf Ihre Spende angewiesen!
„Eine funktionierende Wasserversorgung bietet die beste Vorraussetzung, der Cholera vorzubeugen“, sagt Wiebke Kessens, zuständige Projektkoordinatorin der Johanniter-Auslandshilfe. „Wir haben bislang elf bestehende Brunnen rehabilitiert und sechs weitere neu gebohrt. Diese liefern nun Wasser in Trinkwasserqualität. Außerdem arbeiten wir daran, natürliche Quellen neu einzufassen und ihre Leitungssysteme zu verbessern“, erklärt Kessens weiter.
Mehr als 56 000 Menschen sollen später durch diese Brunnen versorgt werden. Die Mitarbeiter der Johanniter vor Ort sorgen zudem dafür, dass die Menschen lernen wie sie mit den neuen Brunnen umgehen und diese auch selbst instandhalten können, damit diese auch in Zukunft sauberes Wasser liefern.


Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. geht vertrauenswürdig mit Ihren Spenden um.
Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin.
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Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
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