Demenzprojekte

Rund 1,4 Millionen Deutsche leiden an Demenz. Die Mehrzahl wird von Angehörigen betreut – eine kräftezehrende Aufgabe. Unsere Ehrenamtlichen werden speziell geschult, um z. B. die Betreuenden bei der Pflege zu Hause zu entlasten. Aber wie erkennt man Demenz? Und wie verhält man sich am besten? Wir geben Tipps für den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen.

Tipps für Angehörige

Ein Merkmal der Demenz-Erkrankung ist, dass es den Betroffenen zunehmend schwer fällt, sich in ihrem alltäglichen Umfeld zu orientieren. Außerdem wächst das Risiko, dass die kranke Person aufgrund ihrer Behinderung sich und andere in Gefahr bringt. Deshalb ist es wichtig, die Lebensumstände soweit wie möglich an die Bedürfnisse der Kranken anzupassen. Dazu gehört:


1. Orientierung bieten durch:

  • eine einfache und übersichtliche Gestaltung des Wohnbereiches
  • Beibehaltung einer gewohnten Ordnung in bekannten Abläufen
  • Reduzierung der Zahl von Reizen

2. Unfälle vermeiden durch:

  • Sicherung von Gefahrenzonen im Haus
  • Sichere Aufbewahrung von Medikamenten

3. Am Leben teilhaben lassen durch:

  • bekannte Tätigkeiten im Haushalt gemeinsam bewältigen
  • durch Spiele oder einfache Handarbeiten
  • gemeinsames Spazierengehen
  • das Abspielen von Musik

4. Kontakte pflegen durch:

  • das Einladen alter Freunde und Bekannter
  • den Besuch von Enkelkindern

Rat und Tat für die ersten Schritte erhalten Sie:

  • bei professionellen Helfern wie Ärzten, Psychiatern oder  Sozialarbeitern
  • Alten- und Angehörigenberatungsstellen
  • beim Sozial- und Gesundheitsamt („Altenhilfe“)
  • beim sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes
  • bei Wohlfahrtsverbänden
  • bei Kranken- und Pflegekassen
  • bei psychiatrische Krankenhäusern (gerontopsychiatrische Zentren)
  • bei Alzheimer Gesellschaften
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Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. nimmt an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft von Transparency Deutschland e.V. teil. Damit verpflichten wir uns, zehn grundlegende Punkte, u.a. rund um das Thema Mittelbeschaffung und Mittelverwendung, der Öffentlichkeit leicht zugänglich zu machen. 

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