Helfer auf vier Pfoten

Die Besuchshunde der Johanniter schenken Nähe und Lebensfreude

Frau Berdux ist alt, leidet an Demenz und lebt allein. Einmal in der Woche bekommt sie ganz besonderen Besuch: Dann stehen Renate Kallus und ihr Hund Tomàs bei ihr im Wohnzimmer. Meist weiß die 89-jährige Seniorin dann nicht sofort, wen sie vor sich hat.

Aufgrund ihrer Erkrankung vergisst sie Personen und neue Eindrücke schnell wieder. Doch ihr fragender Blick hellt sich auf, sobald sie Tomàs erkennt…

„Ihre Augen strahlen, ihr geht das Herz auf und sie lacht“ erzählt Renate Kallus. Die Johanniterin besucht mit ihrem vierbeinigen Begleiter Frau Berdux bereits seit drei Jahren regelmäßig. Tomàs hilft der Seniorin, Kontakt aufzunehmen und schafft eine entspannte Atmosphäre. „Wir haben sofort ein gemeinsames Thema und umgehen Berührungsängste“, so Renate Kallus. Tomàs schafft spielerisch, was Menschen oftmals nicht gelingt.

Der ehrenamtliche Besuchshunde-Dienst der Johanniter versteht sich als ergänzendes Angebot zu anderen Betreuungs- und Pflegeangeboten. Viele alte Menschen, die allein leben, leiden an Einsamkeit. Um der damit verbundenen fortschreitenden Isolation vorzubeugen, haben die Johanniter die Besuchshunde-Teams ins Leben gerufen. Die Anwesenheit der Hunde und ihre Zuwendung schenken den älteren Menschen mehr Lebensfreude und -qualität. Das Spielen, Streicheln und Füttern des Hundes bereitet den Senioren Freude und trainiert die Feinmotorik. Ganz nebenbei werden das Sprechen und das Gedächtnis trainiert.

Besuchshunde-Dienst der Johanniter

Besuchshunde-Dienst der Johanniter

Schulung für die einfühlsamen Vierbeiner

Um auf die Besuchssituationen gut vorbereitet zu sein, werden die ehrenamtlichen Johanniter und ihre tierischen Begleiter intensiv ausgebildet und geschult. Spielerisch setzen sie sich mit verschiedenen Facetten des Alltags auseinander, wie zum Beispiel größeren Menschenmengen oder unerwarteten Berührungen. Und sie werden sensibilisiert für die Bedürfnisse und Wünsche der Senioren.

Die Besuchshunde-Teams der Johanniter wollen pflegebedürftigen Menschen das Leben trotz Krankheit oder Behinderung so attraktiv wie möglich gestalten. Die ehrenamtlichen Teams arbeiten unentgeltlich, doch müssen die Johanniter die Kosten für die regelmäßigen Aus- und Fortbildungen, die Ausstattung sowie das Futter der Besuchshunde aufbringen. Dies können wir nur durch Spenden unserer zahlreichen Unterstützer leisten.

Helfen auch Sie mit und unterstützen Sie den Johanniter Besuchshunde-Dienst. Jede Spende ist ein wichtiger Beitrag zur Ausbildung der vierbeinigen Helfer – damit wir möglichst vielen pflegebedürftigen Menschen mehr Lebensfreude schenken können.

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. nimmt an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft von Transparency Deutschland e.V. teil. Damit verpflichten wir uns, zehn grundlegende Punkte, u.a. rund um das Thema Mittelbeschaffung und Mittelverwendung, der Öffentlichkeit leicht zugänglich zu machen. 

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Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin.